Auch Kaufland und Globus von Rückrufaktion wegen Listerien betroffen

Rückruf wegen krankmachenden Erregern: Tiefkühlkost mit Listerien verunreinigt

Der Hersteller Frenzel Tiefkühlwerke GmbH hat einen Rückruf für das Produkt „Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g“ gestartet. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass das Tiefkühlgemüse mit Listerien verseucht ist. Diese Bakterien können unter anderem Übelkeit und Erbrechen verursachen.


Gefährliche Bakterien in Lebensmitteln

In der letzten Zeit häufen sich die Meldungen über krankmachende Erreger in Tiefkühlkost. So waren in jüngster Vergangenheit in Teilen Europas mehrere Todesopfer durch gefährliche Bakterien in TK-Lebensmitteln zu verzeichnen. Und erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass in Tiefkühlgemüse-Artikeln bei Lidl Listerien entdeckt wurden. Nun hat ein weiterer Produzent einen Rückruf von Tiefkühlkost gestartet.

Der Hersteller Frenzel Tiefkühlwerke GmbH ruft das Produkt „Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g“ zurück. In dem Tiefkühlgemüse, das bei Kaufland und Globus verkauft wurde, könnten Listerien enthalten sein. (Bild: Stockfotos-MG/fotolia.com)

Tiefkühl-Produkt mit Listerien kontaminiert

Wie die Handelsketten Kaufland und Globus berichten, ruft der Hersteller Frenzel Tiefkühlwerke GmbH das Produkt „Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g“ zurück.

Den Angaben zufolge ist von dem Rückruf ausschließlich die Charge: M8 108 F3, MHD 04/2020 betroffen.

„Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Tiefkühl-Produkt mit Listeria monocytogenes kontaminiert ist“, heißt es in einer Mitteilung der Unternehmen.

Vom Verzehr wird dringend abgeraten

Listerien können beim Menschen eine sogenannte „Listeriose“ auslösen. Die Erkrankung kann grippeähnliche Symptome wie Erbrechen, Muskelschmerzen, Durchfall und Fieber verursachen.

In der Regel nimmt die Krankheit bei gesunden Erwachsenen einen harmlosen Verlauf, doch: „Für bestimmte Personengruppen (Schwangeren, kleineren Kindern, älteren Menschen und Immungeschwächten) können sehr ernste Krankheitsverläufe auftreten“, schreiben die Handelsketten.

Aufgrund dieses Gesundheitsrisikos sollten Kunden den Rückruf daher unbedingt beachten und die betroffenen Produkte nicht verzehren.

Das betroffene Produkt kann in allen Verkaufsfilialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. (ad)