Esstherapien: Mit diesen Nahrungssmitteln lässt sich der Blutzuckerspiegel nachweisbar senken

Volker Blasek

Diese Ernährung hilft bei Diabetes und hohem Blutzucker

Bestimmte Lebensmittel erhöhen den Blutzuckerspiegel. Für viele gesunde Menschen stellt dies kein Problem dar, weil ihr Körper ausreichend Insulin produziert. Insulin sorgt im Körper dafür, dass aus dem Blutzucker Energie produziert wird. Wer aber an Diabetes leidet oder ständig hohe Blutzuckerwerte hat, der sollte die hier vorgestellten Nahrungsmittel in die Ernährung einbauen, um auf natürliche Weise den Blutzucker zu senken.


Auch bei Diabetikern, die gut mit Insulin eingestellt sind, kann es zu hohem Blutzucker nach dem Essen kommen. Anzeichen hierfür sind unter anderem Abgeschlagenheit, Unkonzentriertheit und Müdigkeit. Neben den ständigen Blutzuckerkontrollen und der Insulinmedikation kann auch die Ernährung stark dabei helfen, hohe Blutzuckerspitzen zu vermeiden. Die folgenden Lebensmittel werden zur Blutzuckersenkung empfohlen.

Die tägliche Ernährung hat einen massiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Diese Lebensmittel haben einen blutzuckersenkenden Effekt und sind besonders gut für Diabetiker geeignet. (Bild: lecic/fotolia.com)

Grünes Gemüse: Spinat, Grünkohl, Mangold und Salat

Grünes Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl, Mangold und Salat haben sowohl wenig Kalorien als auch wenig Kohlenhydrate. Somit liefern sie dem Blut auch nicht viel Zucker. Dafür sind sie reich an gesundem Vitamin C, Magnesium, Calcium und Ballaststoffen. Außerdem sind die Pflanzenfasern nur schwer verdaulich und haben deshalb eine sättigende Wirkung. So lassen sich mit Ballaststoffen Kilos abnehmen und Typ-2-Diabetes im Zaum halten.

Mit Knoblauch gegen den Blutzucker anstinken

Knoblauch senkt den Spiegel des Blutzuckers, wodurch weniger Nahrung in Fett umgewandelt wird. Er verhilft dem Körper zu einem besseren Cholesterinspiegel, indem er dazu beiträgt, schlechtes LDL-Cholesterin zu senken. Somit sinkt auch gleichzeitig das Risiko, eine Herzkrankheit zu entwickeln. Ein weiterer gesunder Aspekt von Knoblauch ist seine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung.

Extra vergines Olivenöl senkt den Blutzucker

Eine Mittelmeer-Diäten gilt als sehr empfehlenswert bei Diabetes. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass in den Gerichten des Mittelmeerraumes viel Olivenöl verwendet wird. Die „American Diabetes Association“ konnte den blutzuckersenkenden Effekt von extra verginem Olivenöl in einer Studie nachweisen. Das Öl besteht zu rund 70 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren und enthält auch noch viele Antioxidantien. Wie Knoblauch trägt Olivenöl zu einer Senkung des schädlichen LDL-Cholesterins bei.

Zimt beugt Diabetes vor

Äpfel, Zimt und Ingwer beugen Diabetes vor: Der blutzuckersenkende Effekt von Zimt wurde ebenfalls durch eine Studie der „American Diabetes Association“ belegt. Zimt kann nicht nur als Gewürz diverse Nahrungsmittel verfeinern, es hilft auch den Zellen dabei, den Zucker schneller aufzunehmen und so den Blutzuckerspiegel zu senken.

Mit Fisch den Blutzucker senken

In vielen Fischsorten stecken hohe Eiweißgehalte und Aminosäuren. Fisch hält außerdem lange satt und lässt den Blutzucker nur gering ansteigen. Fettreicher Fisch beugt Diabetes und Herzleiden vor, fanden Forschende des Fred-Hutchinson-Krebszentrums in einer gemeinsamen Studie mit der University of Alaska-Fairbanks heraus. Neben fetten Fischen wie Lachs, Hering und Makrele sind auch magere Sorten wie Forelle und Kabeljau geeignet. In gedünsteter Form enthalten die zubereiteten Fische weniger Fett und sind so noch gesünder.

Exotisch – aber wirksam: Die Heilkraft der Aloe Vera

Die Wüstenpflanze Aloe Vera wird traditionell zur Heilung von Wunden und Verbrennungen eingesetzt. Auf der arabischen Halbinsel ist das Aloe-Gel aus dem inneren Teil der Pflanze auch als Heilmittel gegen Diabetes bekannt. Dieses Gel enthält sogenannte Glucomannane. Das sind stärkeähnliche Substanzen aus verzweigten Kohlenhydratketten, die eine blutzuckersenkende Wirkung haben sollen. Laut „Diabetes Care“ bestätigen mehrere Fallberichte diesen Effekt. Es seien jedoch noch weitere Forschungen auf diesem Gebiet vonnöten.

Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel: Blutzucker senken. (vb)