Kokoswasser ein Diät- aber kein Sportlerdrink

Heilpraxisnet

Kokoswasser soll besonders kalorienarm und gleichzeitig reich an Mineralien sein

14.11.2014

Kokoswasser zählt mittlerweile zu den Trendgetränken. Prominente wie Rihanna oder Madonna haben es vorgemacht und sollen sogar Beteiligungen an Herstellerfirmen besitzen. Auch unter Sportlern erfreut sich Kokoswasser immer größerer Beliebtheit. Die Ernährungsexpertin Heidrun Schubert von der Verbraucherzentrale Bayern erläutert im Gespräch mit der Nachrichtenagentur „dpa“, warum sich das neue Trendgetränk jedoch weniger als Drink für Sportler und vielmehr als
Diätgetränk eignet.

Kokoswasser enthält viele gesunde Nährstoffe, ist aber als Sportlergetränk weniger geeignet
Kokoswasser ist kalorienarm, enthält weniger Zucker als viele Säfte und kaum Fett. Es besteht aus zahlreichen Nährstoffen, wie Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Antioxidantien, wertvollen Enzymen und weiteren sekundären Pflanzenstoffen. Kokoswasser verfügt beispielsweise über einen hohen Gehalt an Calcium, Magnesium und Kalium. So sollen 250 ml Kokoswasser sogar mehr Kalium als eine Banane enthalten. Das wohltunende Getränk wird aus unreifen Kokosnüssen gewonnen, ist jedoch nicht mit der Kokosmilch zu verwechseln, die aus dem weißen Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen wird.

Trotz der zahlreichen gesunden Inhaltsstoffe von Kokoswasser, rät Ernährungsexpertin Schubert von der Verwendung als Sportlergetränk ab. Es verfüge zwar über "einen hohen Kaliumgehalt, jedoch sei kaum Natrium in Kokoaswasser enthalten", was für Sportler aber sehr wichtig sei. „Da ist eine Apfelschorle sicher besser“, so Schubert. Zudem halte das kalorienarme Getränk kaum Eiweiß, was den Muskelaufbau unterstützt. Das meist verhältnismäßig teure Getränk eignet sich der Ernährungsexpertin eher als Diätgetränk, da es vergleichsweise wenig Kalorien enthält. (ag)

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

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