Nasenspray wird schnell zur Keimschleuder

Heilpraxisnet

Nasenspray kann schnell zur Keimschleuder werden

12.01.2015

Gerade jetzt während der Erkältungszeit nutzen viele Menschen Nasensprays. Bei falscher Anwendung können diese jedoch schnell zur Keimschleuder werden. Zahlreiche Experten meinen, dass solche Sprays ohnehin oft weniger bewirken, als viele einfache Hausmittel gegen Schnupfen.

Sprühvorrichtung lange genug gedrückt halten
Egal ob bei verstopfter oder bei ständig laufender Nase: "Während der Erkältungszeit greifen viele Menschen auf Nasensprays zurück. Bei falscher Anwendung können solche Sprays jedoch schnell zur Keimschleuder werden." In der „Apotheken Umschau“ (1/2015 A) wird ein Tipp zur richtigen Anwendung gegeben: Wichtig ist es demnach, "die Sprühvorrichtung so lange gedrückt zu halten, bis man den Adapter wieder aus der Nase zieht, weil sonst Nasensekret in die Lösung gesaugt werden könnte". Das führt dazu, dass die Haltbarkeit sinkt. In der Apotheke sind auch Produkte erhältlich, bei denen ein spezielles Ventil das Zurücksaugen verhindert.

Natürliche Alternativen
Wie die Umschau weiter berichtet, könne man auch süchtig nach dem Nasenspray werden, wenn man dieses zu lange benutzt. Folgen davon können beispielsweise eine chronisch geschwollene Schleimhaut oder eine nass klingende Stimme sein. Viele Experten meinen ohnehin, dass es bessere Alternativen zu Nasensprays gibt. So bieten sich etwa Salzlösungen oder ätherische Öle an, um den Schnupfen zu bekämpfen. Durch Inhalieren werden die Schleimhäute befeuchtet und dadurch schwellen sie weniger stark an. Salzlösungen können in Form von Nasenspülungen angewendet werden und Salben mit ätherischen Ölen aus Eukalyptus, Pfefferminz oder Kiefernnadeln sorgen durch ihren kühlenden Effekt dafür, dass Betroffene wieder frei durchatmen können.

Nasensprays nicht länger als sieben Tage anwenden
Ein weiteres altbewährtes Hausmittel bei beginnendem Schnupfen ist das Trinken von Jodwasser. Menschen, die ihrer Erkältung auf diese Weise begegnen wollen, trinken bei den allerersten Anzeichen eines beginnenden Schnupfens ein Glas Wasser, dem ein Tropfen zehnprozentige Jodtinktur hinzugefügt wurde. Dadurch soll der Flüssigkeitshaushalt der Nasenschleimhäute reguliert und so der Ausbruch des Schnupfens verhindert werden. Diejenigen, die nicht auf die abschwellenden Nasensprays verzichten wollen, sollten diese nicht länger als sieben Tage anwenden. (ad)

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