Gesundes Grillen: Fleisch und Gemüse schon vor dem Grillen marinieren

Nina Reese
Gesundheitsrisiken beim Grillen vermeiden
Ob Würstchen, Fisch oder Gemüse: Das gemeinsame Grillen mit Familie und Freunden zählt für viele Menschen zu den Highlights der Sommerzeit. Doch das beliebte Essen vom Rost birgt auch Risiken. Experten geben Tipps für ein gesundes Grillvergnügen.

Vegetarische Alternativen immer beliebter
An warmen Tagen zieht es viele Menschen zum Essen nach draußen. Besonders beliebt ist dabei das gemeinsame Grillen in geselliger Runde. Dabei kommen längst nicht mehr nur Fleisch und Wurst auf den Rost – vielmehr wird alternatives Grillen mit Gemüse und Tofu immer beliebter.

Fleisch, Gemüse und Tofu sollten besser schon vor dem Grillen mariniert werden. (Bild: nd3000/fotolia.com)

Giftige Substanzen durch tropfende Marinade
Die Zubereitung des Grillguts birgt jedoch auch Risiken, unabhängig davon, ob das Grillgut pflanzlicher oder tierischer Herkunft ist. Denn sobald Fett oder Fleischsaft in die Glut bzw. Heizspirale des Elektrogrills tropft, bilden sich giftige Substanzen, informiert die Verbraucherinitiative e.V. Empfehlenswert ist es daher, die Leckereien nicht während des Grillens mit Öl zu bestreichen, sondern besser bereits mariniert auf den Rost zu legen.

Wichtig: Für das Wenden sollte eine Fleischzange und keine Fleischgabel genutzt werden, um zu verhindern, dass durch Einstiche der Fleischsaft ausläuft. Um sicher zu gehen, dass nichts ins Feuer tropfen kann, bieten sich Aluminiumschalen oder metallene Grillpfannen an.

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Bunter Salat statt schwerer Beilagen
Wer lecker, aber dennoch leicht grillen möchte, sollte auf deftige Beilagen und fettige Soßen verzichten. Denn Salate mit Mayonnaise sind oft sehr schwer und sättigend, fertige Grillsoßen enthalten meist viel Zucker und Salz.

Einige Backkartoffeln oder ein bunter Salat dazu sind hingegen kalorienarm und überdecken nicht den Eigengeschmack des Grillguts. „Zum Verfeinern des Gegrillten sind selbst gemachte Joghurtsoßen und kleingehackte frische Kräuter wesentlich ideenreicher und gesundheitsbewusster als der Einheitsgeschmack aus der Flasche“, empfiehlt Laura Gross von der Verbraucherinitiative. (nr)