Beim Rhabarberkauf auf Frische achten

Sebastian

Feuchte Schnittstellen verraten Frische beim Rhabarber

19.04.2013

Im Frühling ist Rhabarberzeit. Ob im Kuchen, als Kompott, Sirup oder Snack – Rhabarber lässt sich vielseitig zubereiten und ist zudem sehr gesund. Beim Einkaufen sollte auf frische Schnittstellen an den Rhabarberstängeln und straffe und knackige Blätter geachtet werden.

Rhabarber – Köstlichkeit des Frühlings
Rhabarber ist nicht nur lecker sondern auch gesund! Die heilende Wirkung von Rhabarber ist bereits seit 5.000 Jahren bekannt. Damals wurden die Rhabarberstangen in Form von Pulver zur Anregung der Verdauung eingesetzt. Heute gilt er als kalorienarmes Wundermittel zur Entschlackung oder einfach als Köstlichkeit des Frühlings.

Beim Backen und Kochen sollte darauf geachtet werden, möglichst frischen Rhabarber zu verwenden. Wie die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) mitteilt, erkennt man die Frische von Rhabarber an den feuchten Schnittstellen am Stängel. Außerdem sollten Blätter und Stängel straff und knackig sein. Zwei bis drei Tage lang können die Stangen eingeschlagen in einem feuchten Küchentuch im Kühlschrank aufbewahrt werden. In der Kühltruhe ist eine Lagerung bis zu zwölf Monaten möglich.

Rhabarber sollte nur gekocht gegessen werden, da durch das Erhitzen der relativ hohe Oxalsäure-Gehalt verringert wird. Oxalsäure kann den Stoffwechsel des Körpers negativ beeinflussen. Darüber hinaus sollten die Blätter sowie die oberen und unteren Enden der Stängel laut BVEO stets großzügig entfernt und nicht verzehrt werden. Anschließend kann der Rhabarber gründlich unter kaltem Wasser gewaschen werden. Grüner Rhabarber sollte zudem geschält werden. Am leichtesten gelingt das mit einem Kartoffelschäler. Die roten Stängel können dagegen ungehäutet verzehrt werden.

Rhabarber schnell und einfach als Snack zubereiten
Wer keinen aufwendigen Rhabarberkuchen backen möchte, kann schnell und einfach einen lecken Snack aus Rhabarberstangen zubereiten. „Dafür einfach Rhabarberstangen in dünne Streifen schneiden, kurz durch aufgekochtes Zuckerwasser ziehen und auf ein Backblech legen. Anschließend bei 100 Grad Celsius etwa eine Stunde im Ofen backen“, so die Empfehlung der BVEO.

Im vergangenen Jahr haben deutschen Erzeuger insgesamt rund 24.000 Tonnen Rhabarber auf 880 Hektar geerntet. 99 Prozent der leckeren Stangen werden in der Zeit von April bis Mai verkauft. Übrigens: Rhabarber gehört nicht wie Häufig angenommen zum Obst, sondern zählt als Pflanze der Familie der Knöterichgewächse zu den Gemüsen. (sb)

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Bild: H.D.Volz / pixelio.de