Die Walnuss überzeugte mit ihrem feinen Aroma und gesundheitlichen Vorteilen

Alfred Domke

Die Königin der Nüsse: Die Walnuss ist energiereich und sehr gesund

Vor allem in der kalten Jahreszeit werden gerne Nüsse genascht. Dies dient auch der Gesundheit. Denn laut wissenschaftlichen Untersuchungen können die verschiedenen Sorten das Risiko für gefährliche Krankheiten reduzieren. Vor allem die „Königin der Nüsse“, die Walnuss, überzeugt mit ihren gesundheitlichen Vorteilen.

Gesunde Bereicherung der Ernährung

Wer Nüsse als vermeintliche Dickmacher meidet, tut seiner Gesundheit keinen Gefallen. Denn viele Studien der letzten Jahre sprechen dafür, dass Nüsse eine gesunde Bereicherung der Ernährung darstellen und vor schweren Erkrankungen schützen können. Vor allem die „Königin der Nüsse“, die Walnuss, bringt so manche gesundheitlichen Vorteile mit sich.

Walnüsse überzeugen nicht nur durch ihr feines Aroma, sondern auch durch gesundheitliche Vorteile. Der regelmäßige Verzehr kann vor schweren Krankheiten schützen. (Bild: karepa/fotolia.com)

Voller Mineralstoffe und Vitamine

Die Walnuss überzeugt mit ihrem feinen bis leicht bitteren Aroma, schreibt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in einer aktuellen Mitteilung.

Die „Königin der Nüsse“ ist mit einem Fettanteil von 63 Prozent und einem Kaloriengehalt von 670 Kilokalorien pro 100 Gramm energiereich, aber auch sehr gesund.

Besonders wertvoll sind die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie die Linolensäure. Darüber hinaus sind Mineralstoffe wie Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor sowie Vitamine der B-Gruppe und Vitamin E enthalten.

Gesundheitliche Vorteile der Walnuss in Studien bestätigt

Wie gesund die Walnuss ist, zeigte sich auch in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen.

So stellten etwa Wissenschaftler der Louisiana State University (USA) fest, dass Walnüsse die Darmgesundheit fördern und Darmkrebs vorbeugen können.

Spanische Forscher berichteten, dass sich durch den täglichen Verzehr dieser Nüsse die LDL-Cholesterinwerte senken lassen.

Und im Journal der „Federation of American Societies for Experimental Biology“, dem „FASEB Journal“, wurde eine Studie veröffentlicht, derzufolge Walnüsse trotz hohem Fettanteil einen Schutz vor Diabetes Typ 2 bieten können.

Regelmäßig, aber in Maßen verzehren

Am besten wird die Walnuss regelmäßig, aber in Maßen verzehrt – ob als Zwischenmahlzeit, im Salat, im Pesto oder auch mal in einer Süßspeise.

Wie das BZfE schreibt, harmoniert das feine Aroma sehr gut mit Zimt, Vanille, Schokolade und Marzipan sowie mit Früchten wie Bananen und Weintrauben.

Verarbeitet werden Walnüsse zum Beispiel zu Speiseeis und Krokant, während geschälte und gemahlene Nusskerne gerne zum Backen verwendet werden. Kalt gepresstes Walnussöl ist sehr hochwertig und ideal für die kalte Küche.

Walnüsse trocken lagern

Die ursprüngliche Heimat der Walnuss liegt in Asien. Heute wird der bis zu 25 m hohe Baum weltweit in Ländern mit einem gemäßigten Klima kultiviert.

Die Hauptangebotszeit für getrocknete Walnüsse in der Schale geht von Oktober bis Januar, wobei die wichtigsten Lieferländer die USA und Frankreich sind. Die beste Wahl sind ganze Nüsse mit einer unbeschädigten Schale, die sich schwer anfühlen.

In Deutschland reifen die Walnüsse im September und Oktober. Heimische Ware stammt vor allem aus dem Streu- und Hausgartenanbau und wird in dieser Zeit über Wochenmärkte und Fachgeschäfte verkauft. An einem trockenen, luftigen Ort sind sie für mehrere Monate haltbar. (ad)