Lebensmittelvergiftung: 17 Schüler im Krankenhaus

Fabian Peters

17 Schüler aus Hünfeld mit Verdacht auf Lebensmittelvergiftung im Krankenhaus

28.11.2012

Wegen des Verdachts auf eine Lebensmittelvergiftung mussten mehrere Schüler im Landkreis Fulda ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Fünftklässler der Schule in Hünfeld hatten gemeinsam Pizzabrötchen gebacken und klagten anschließend über heftige Bauchschmerzen. Bei sieben Schülern waren die Beschwerden so massiv, dass sie mit dem Rettungswagen ins Klinikum Fulda gebracht wurden. Zehn weitere Schüler mit weniger ausgeprägten Symptomen wurden vorsorglich in die Helios Klinik Hünfeld eingeliefert.

Rund anderthalb Stunden nachdem die Schüler der fünften Klasse die Pizzabrötchen verzehrt hatten, setzten bei ihnen Symptome ein, die auf eine Lebensmittelvergiftung hinweisen können. Ob tatsächlich die selbstgebackenen Pizzabrötchen Ursache der Beschwerden waren, soll nun anhand sichergestellter Essensreste ermittelt werden. Nach Ansicht der Behörden liegt der Verdacht nahe, dass verdorbene oder mit Bakterien belastete Lebensmittel die Symptome ausgelöst haben. Ergebnisse werde das Veterinäramt des Landkreises Fulda jedoch erst in einigen Tagen präsentieren können.

Lebensmittelvergiftung durch selbstgebackene Pizzabrötchen
Den sieben Kindern, die per Rettungswagen ins Klinikum Fulda gebracht wurden, geht es laut Angaben des Landkreises zum Großteil bereits wieder gut und einige konnten nach Abschluss der erforderlichen Untersuchungen das Krankenhaus noch am Dienstag verlassen. Auch von den zehn Kindern, die vorsorglich in die Helios Klinik Hünfeld eingeliefert wurden, durften sieben bereits gestern Nachmittag wieder nach Hause. Nun wird mit Spannung das Ergebnis der Laboruntersuchungen zu den Essensresten erwartet. Ein Zusammenhang mit dem gemeinschaftlich hergestellten Pizzabrötchen scheint jedoch äußerst wahrscheinlich. (fp)

Advertising

Bild: Hartmut910 / pixelio.de