Wegen Salmonellen-Gefahr Gans durchgaren

Astrid Goldmayer

Gans vor dem Verzehr immer vollständig durchgaren

22.11.2013

Um sich nicht mit Salmonellen zu infizieren, sollte Verbraucher darauf achten, nur durchgegartes Gänsefleisch zu essen. Darauf weist der AID Infodienst in Bonn hin. Demnach sollte das Innere einer Gans mindestens 70 Grad erreichen. Das Fleisch ist erst gar, wenn klarer Saft austritt und es sich leicht vom Beinknochen lösen lässt. Auch beim Kauf der Gans sollten Verbraucher einige Tipps beherzigen.

Gans aus ökologischer Erzeugung kaufen und gut durchgaren
Wer zu Weihnachten einen leckeren Gänsebraten servieren möchte, sollte beim Garen ein Bratenthermometer verwenden, wie der AID Infodienst mitteilt. Dieses zeigt die Temperatur im Inneren des Vogels an, so dass die Einstellung des Ofens oder die Garzeit gegebenenfalls angepasst werden kann. Eine ungefüllte Gans benötigt pro Kilogramm etwa 50 Minuten Garzeit, eine gefüllte etwa 60 Minuten. Aufgrund des Risikos einer Salmonellen-Infektion ist es ratsam, Gänsefleisch nur vollständig durchgegart zu verzehren.

Beim Kauf einer Gans sollte zudem die Herkunft des Tieres beachten werden, rät der AID Infodienst. Verbraucher sollten sich für heimische Gänse aus ökologischer Erzeugung entscheiden, da diese ausreichend Auslauf und Zeit zum Wachsen haben. „Das ist nicht nur tiergerechter, sondern macht auch das Fleisch besonders aromatisch. Es enthält weniger Wasser und Fett“, heißt es in einer Mitteilung des Infodienstes. Wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mitteilt, könnten Verbraucher auch Gänse aus „bäuerlicher Freilandhaltung“ oder „Freilandhaltung“ unbesorgt kaufen. (ag)

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Bild: osef Kattner / pixelio.de