Weihnachtsgebäck: Quark besser als Butter

Astrid Goldmayer

Quark statt Butter spart Kalorien beim Weihnachtsgebäck

06.12.2013

Weihnachtsgebäck enthält jede Menge Kalorien. Der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hat deshalb einige Tipps zum Kalorienreduzieren zusammengestellt. So enthält Quark weniger Fett als Butter und kann diese bis zu einem Viertel ersetzen. Auch unnötige Kalorien durch das Einfetten von Backformen und -blechen können eingespart werden, indem statt Butter Backpapier verwendet wird.

Fett und Zucker sorgen für reichlich Kalorien im Weihnachtsgebäck
Weihnachtsplätzchen enthalten meist reichlich Fett und Zucker. Um dennoch ohne unerwünschtes Fettpölsterchen durch die Weihnachtszeit zu kommen, rät der Verbraucherinformationsdienst aid dazu, normale Butter entweder durch Halbfettbutter zu ersetzen oder ein Viertel gegen Quark auszutauschen. Und noch ein weiterer Tipp: „Das Einfetten der Backform ist nicht notwendig, wenn sie mit Backpapier ausgelegt wird“, informieren die Verbraucherschützer.

Auch beim kalorienreichen Zucker kann gespart werden. „In herkömmlichen Rezepten kann die Menge in der Regel bis zu ein Drittel reduziert werden, ohne dass sich die Konsistenz des Teiges verändert. Die verschiedenen Teigarten sind unterschiedlich, deshalb verringern Sie die Zuckermenge am besten esslöffelweise“, so der Infodienst.

Weitere Kalorien lassen sich bei den Glasuren und Verzierungen des Weihnachtsgebäcks sparen. Statt Schokolade und Zuckerstreusel können Sesam, Mohn, Kokosflocken, Trockenfrüchte und geröstete Haferflocken verwendet werden. Wer auf seine Linie achten möchte, kann zudem bereits mit der Wahl des Plätzchen-Rezeptes Kalorien sparen. So schlagen Vanillekipferl, Mürbeteig-Plätzchen und Spritzgebäck wesentlich stärker auf dem Kalorienkonto zu buche als Lebkuchen oder Kokosmakronen.

Vollkornmehl besser als Weißmehl
Auch bei der Mehlsorte ist einiges zu beachten. „Gesünder ist mit Vollkornmehl zubereitetes Weihnachtsgebäck. Denn im Gegensatz zu Weißmehl enthält es auch die wertvollen Randschichten und den Keimling des Getreidekorns. Vollkornmehl enthält mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente“, berichtet der Verbraucherinformationsdienst. Wenn im Rezept Weißmehl mit Vollkornmehl ersetzt wird, ist jedoch etwas mehr Flüssigkeit notwendig. Mit Milch, Wasser oder Saft, aber auch mit Früchten wie Banane, Backobst oder Apfelmus wird der Teig weich und saftig. „Zudem ist es wichtig, dass das Mehl möglichst fein gemahlen und der Teig geschmeidig geknetet wird“, erläutern die Experten von aid. (ag)

Bild: Jörg Brinckheger / pixelio.de