• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Coronavirus: Notruf-Videochat soll Arztpraxen in der Krise entlasten

Volker Blasek
Verfasst von Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek, Medizinischer Fachredakteur
28. März 2020
in News
Ein Arzt telefoniert per Videochat mit einer Patientin.
Ein Arzt und eine Patientin im Live-Video-Chat über das System «EmergencyEye» des Start-Up-Unternehmens Corevas. (Foto: -/Vodafone/dpa)
Teile den Artikel

Coronavirus: Ersteinschätzung aus der Ferne per Videochat

Angestellte in Krankenhäuser und Arztpraxen sind einer besonders hohen Gefahr ausgesetzt, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken. Zudem kann das Person als asymptomatischer Überträger des Virus fungieren. Ein neues Videochat-System könnte hier Abhilfe schaffen.

Arztpraxen und Krankenhäuser sind häufig schon im Regelbetrieb überlastet. Nun sorgt das Coronavirus für einen weiteren Ansturm. Eine Techniklösung für Nothelfer könnte nun dabei helfen, die medizinische Infrastruktur im Coronastress am Laufen zu halten.

EmergencyEye

Ein neuartiger Videochatdienst für Nothelfer, der bislang vor allem in Rettungszentralen eingesetzt wird, soll künftig auch Arztpraxen und Krankenhäuser entlasten. Er soll auch dabei helfen, Infektionsketten in der Coronavirus-Pandemie zu unterbrechen.

Das bestehende System EmergencyEye des Start-ups Corevas aus Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) wurde mit Unterstützung des Telekommunikationskonzerns Vodafone so erweitert, dass es künftig auch von Medizinern für eine Ersteinschätzung aus der Ferne eingesetzt werden kann, kündigten die Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf an.

Diagnose aus der Ferne

„EmergencyEye ermöglicht eine qualifizierte erste Diagnose aus der Ferne, mit visuellen Eindrücken, indem man einfach die Kamerafunktion des Handys nutzt“, erläuterte Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. Die Ärzte könnten dann anhand der ersten Eindrücke entscheiden, ob ein Test oder eine weitere Behandlung notwendig sei. „Sie können dann auch beratend in einem Gespräch dafür sorgen, dass hier mehr Sicherheit herrscht, ohne dass jetzt Ansteckungsgefahr für irgendeine Person in dieser ganzen Kette tatsächlich besteht.“

Keine App erforderlich

Das System setzt bei Patientinnen und Patienten ein Smartphone voraus, kommt aber ohne die Installation einer App aus. In einem Telefonat mit der Arztpraxis oder dem Krankenhaus müssen die Betroffenen nur die Handynummer mitteilen und bekommen dann über eine SMS einen Link, auf den getippt werden muss. Dann öffnet sich im Browser auf dem Smartphone eine Webanwendung, über die ein Videostream an die Helfer übertragen werden kann.

Dabei wird der Patient gefragt, ob er sein Videosignal, das Mikrofon des Handys und bei Bedarf auch die Geoposition zeitlich befristet für die Helfer freischaltet. In der Arztpraxis, im Krankenhaus oder in einer Rettungsstelle reicht für die Anwendung ein PC aus, der mit dem Internet verbunden ist.

Datenvolumen wird nicht angerechnet

Vodafone sorgt als Technologiepartner für die Verbindung des Systems mit dem Mobilfunknetz und das Versenden der SMS. Das System funktioniert mobil selbst dann, wenn das monatliche Datenvolumen des Anrufers fast aufgebraucht ist, denn der Videochat wird providerübergreifend nicht auf das Abrechnungsvolumen angerechnet.

Zur Zeit kostenfrei

In der aktuellen Lage stellt Corevas sein System kostenfrei zur Verfügung, kündigte Firmengründer Guenter Huhle an, der selbst Mediziner ist. Ein Geschäftsmodell für den medizinischen Bereich werde noch erarbeitet. In Rettungsstellen berechnet Corevas für jeden Notfall-Videochat vier Cent.

Idee entstand durch einen Motorradunfall

Die Idee zum Aufbau des Systems hatten Huhle und seine Frau nach einem Motorradunfall in Frankreich. Sie kannten sich am Unfallort kaum aus und konnten sich mit den Rettungskräften auf Französisch nur schwer verständigen. „Es dauerte 90 Minuten, bis Hilfe kam. Nach der Zeit im Krankenhaus haben wir in der Familie überlegt, wie wir das Handy nutzen können, um solche Situationen zu vermeiden.“ Der Chat von EmergencyEye ermöglicht zudem eine Übersetzung in Echtzeit von derzeit zehn Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch, Hebräisch und Russisch. (vb; Quelle: dpa)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Volker Blasek

Volker Blasek

Neben dem Studium als Technischer Redakteur hat Volker Blasek eine Ausbildung zum Gärtner und ein freiwilliges Jahr auf einem Biobauernhof absolviert. Dort und in vielen Reisen baute er sein Interesse an der Natur aus. Das Thema Naturschutz liegt ihm besonders am Herzen. Daneben schreibt er auch gerne über Psychologie und Wissenschaft. Als medizinischer Fachredakteur bei Heilpraxis.de kann Volker seine Kenntnisse und Erfahrungen einbringen, um fachliche, gut recherchierte und auch unterhaltsame Berichte zu schreiben.

Nächster Artikel
Ein Mann und eine Frau kochen zusammen.

Wichtiger-Rückruf: Kochtopf gibt Giftstoffe ins Essen ab

Eine Frau liegt im Bett und hält sich die Hand vor das Gesicht.

Zeitumstellung: So kommt der Rhythmus nicht durcheinander

Jetzt News lesen

Ingwer gegen Regelschmerzen: Neue Studie findet Linderung durch Extrakt

19. Oktober 2026

Hibiskustee und Blutdruck senken: die Zubereitung braucht mehr Aufmerksamkeit

19. Oktober 2026

Schon nach ein paar Tagen Haferflocken essen verbessern sich die Cholesterin-Werte

19. Oktober 2026

Safran und Ashwagandha hilft laut neuer Studie gegen Stress

19. Oktober 2026

Wenn Kinder häufig Bauchschmerzen haben kann die Schule Schuld sein

19. Oktober 2026

Kleines Habichtskraut: So wirkt die Heilpflanze und so gelingt die richtige Teezubereitung

19. Oktober 2026

Heilpraxis - Heilpflanzen, Gesundheit und Medizin

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR