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Achtung: Großer Rückruf bei dm-Drogeriemärkten: Schimmelpilz-Giftstoff in Babynahrung gefunden

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
31. März 2019
in News
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Drogeriemarktkette dm ruft Babynahrung wegen Schimmelpilz-Gefahr zurück

Die Drogeriemarktkette dm hat eine Rückruf für verschiedene Babynahrungsprodukte gestartet. Nach Unternehmensangaben können in der betroffenen Ware erhöhte Aflatoxin-Gehalte nicht ausgeschlossen werden. Diese Schimmelpilzgifte können die Gesundheit beeinträchtigen.

Rückruf wegen von Schimmelpilzen gebildete Gifte

Die Drogeriemarktkette dm ruft verschiedene Artikel der dm-Marke „babylove“ zurück. Wie das Unternehmen in einer Verbraucherinformation erklärt, wurde durch Eigenkontrollen festgestellt, dass in einzelnen Produkten erhöhte Aflatoxin-Gehalte nicht ausgeschlossen werden können. Aflatoxine sind von Schimmelpilzen gebildete Gifte, die die Gesundheit beeinträchtigen können.

Betroffene Produkte nicht verzehren

Betroffen von dem Rückruf sind folgende Produkte:

  • „babylove Granatapfel-Mango in Apfel, 190 g, nach dem 4. Monat“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.10.2020
  • „babylove Pfirsich-Maracuja in Apfel, 190 g, nach dem 4. Monat“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.10.2020
  • „babylove Erdbeere & Himbeere in Apfel, 190 g, nach dem 4. Monat“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.10.2020
  • „babylove Erdbeere-Banane in Apfel mit Müsli, 90 g, ab 1 Jahr (Quetschbeutel)“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 16.10.2020 und 17.10.2020

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist leicht auf dem Deckelrand, beziehungsweise auf der Rückseite des jeweiligen Produkts zu erkennen.

Kunden werden gebeten, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren und ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis wird erstattet.

Krebserregende Stoffe

„Aflatoxine sind Stoffwechselprodukte, die von verschiedenen Schimmelpilzen gebildet werden“, heißt es in der Verbraucherinformation.

Schimmel kann sich zum Beispiel durch falsche Lagerung bilden.

Aflatoxine „können die Gesundheit beeinträchtigen, wenn sie über einen längeren Zeitraum aufgenommen werden“, so dm.

Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zufolge gehören Aflatoxine „zu den stärksten in der Natur vorkommenden Giften und krebserzeugenden Stoffen“.

Laut den Experten haben Aflatoxine in Tierversuchen krebserregende Wirkungen (vor allem Leberkrebs) gezeigt.

Und beim Menschen werde „beim Auftreten von Leberkarzinomen ein möglicher Zusammenhang mit dem Hepatitis-Virus B diskutiert“.

Wie das Institut auf seiner Webseite berichtet, sind die Schimmelpilzgifte „hitzestabil und werden beim Kochen oder Backen nur zu einem geringen Teil zerstört. Sie können mit der Nahrung oder mit belasteter Luft aufgenommen werden.“ (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Alfred Domke

Alfred Domke

Alfred Domke absolvierte 2013 ein Praktikum bei der heilpraxis-Redaktion und stieg anschließend in das Team ein. Er ist seitdem Autor für Gesundheits-News. Persönliche Schwerpunkte sind Themen, die sich mit gesunder Ernährung und der damit einhergehenden Vorbeugung von Krankheiten beschäftigen. Und auch die Themen Naturschutz und Nachhaltigkeit liegen ihm besonders am Herzen.

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