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Rückruf für Waffeln: Nicht deklariertes Allergen nachgewiesen

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
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19. Juli 2020
in News
Verkehrsschild mit der Aufschrift Rückruf
Im Rahmen einer amtlichen Kontrolle wurde in bestimmten Waffeln nicht deklarierte Milch nachgewiesen. Das Produkt wird daher zurückgerufen. Menschen mit einer Milchallergie sollten vom Verzehr absehen. (Bild: Daniel Ernst/stock.adobe.com)
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Rückruf für Waffeln: Allergen nicht deklariert

Das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) informiert auf seiner Webseite über den Rückruf für Waffeln. Die Behörde empfiehlt bestimmten Personen, das Produkt nicht zu verzehren.

Wie das BLV auf seiner Webseite schreibt, wurde im Rahmen einer amtlichen Kontrolle in dem Produkt „Vollkornreiswaffeln mit dunkler Schokolade“ nicht deklarierte Milch nachgewiesen. Das BLV empfiehlt Menschen, die allergisch auf Milch reagieren, das Produkt nicht zu konsumieren.

Für Nicht-Allergiker unbedenklich

Den Angaben zufolge wurden die Waffeln in Migros-Filialen schweizweit sowie über den Online-Supermarkt LeShop verkauft. Das Unternehmen Migros hat das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet

Betroffen von dem Rückruf sind „Vollkornreiswaffeln mit dunkler Schokolade“ (alle Mindesthaltbarkeitsdaten) mit der Artikelnummer: 1042.197.

Für Personen, welche nicht allergisch auf Milch reagieren, ist das Produkt unbedenklich.

Allergische Reaktionen

Bei Menschen mit einer Milchallergie können sich nach dem Konsum von Milch Beschwerden an Lippen, Mund, Rachen, Nase und unteren Atemwegen, Haut und Augen zeigen, wird auf dem öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs „Gesundheit.gv.at“ erklärt.

Auch der Magen-Darm-Trakt, die Lunge und das Herz-Kreislauf-System können betroffen sein. Häufige Reaktionen sind unter anderem:

  • Kribbeln im Mund, pampiges Gefühl
  • Juckreiz und Schwellungen an den Schleimhäuten entlang der „Schluckstraße“ (von den Lippen bis zum Anus) und an der Haut (Nesselausschläge, verzögert Aufblühen von Ekzemen)
  • plötzliche Atemnot (allergisches Asthma)
  • allergischer Schock

Personen, die Produkte gegessen haben, die möglicherweise Milch enthalten und Symptome einer allergischen Reaktion auf Kuhmilchproteine aufweisen, wird von Fachleuten empfohlen, sich für eine geeignete Behandlung an ihre Ärztin oder ihren Arzt zu wenden. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alfred Domke
Quellen:
  • Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV): Öffentliche Warnung: nicht deklarierte Milch in Vollkornreiswaffeln mit dunkler Schokolade, verkauft bei Migros, (Abruf: 19.07.2020), Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)
  • Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs: www.gesundheit.gv.at: Milchallergie, (Abruf: 19.07.2020), Gesundheit.gv.at

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Alfred Domke

Alfred Domke

Alfred Domke absolvierte 2013 ein Praktikum bei der heilpraxis-Redaktion und stieg anschließend in das Team ein. Er ist seitdem Autor für Gesundheits-News. Persönliche Schwerpunkte sind Themen, die sich mit gesunder Ernährung und der damit einhergehenden Vorbeugung von Krankheiten beschäftigen. Und auch die Themen Naturschutz und Nachhaltigkeit liegen ihm besonders am Herzen.

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