Die besten Hausmittel gegen Läuse

Ein Befall mit Kopfläusen ist besonders häufig bei Kindern festzustellen, doch die lästigen Parasiten springen auch leicht auf Erwachsene über. (Bild: Lars Zahner/fotolia.com)
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Kopfläuse mit natürlichen Hausmitteln behandeln

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Hausmittel bei Läusen helfen. Läuse sind immer noch ein Tabuthema in der Gesellschaft. Schnell werden die kleinen Insekten mit Unsauberkeit in Verbindung gebracht. Dabei sind die Blutsauger weder gefährlich noch übertragen sie irgendwelche Krankheiten. Auch haben sie nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.

Um den kleinen Biestern beizukommen, werden meist chemische Mittel angewandt. Alternativ können bewährte Hausmittel auf natürliche Weise Abhilfe schaffen – obwohl deren Anwendung und Wirksamkeit immer noch umstritten ist. Unabhängig davon, welche Maßnahmen ergriffen werden, muss bei Läusebefall immer zwingend eine Behandlung erfolgen, um die Weiterverbreitung einzudämmen.

Wichtig bei Läusebefall: Die richtigen Vorkehrungen treffen

Mittlerweile ist keine Hysterie mehr nötig, wenn ein Familienmitglied Läuse mit nach Hause bringt. Allerdings sind einige Dinge zu beachten und Vorkehrungen zu treffen: Bettwäsche, Schlafanzug und Handtücher des Betroffenen sind bei mindestens 60 °C zu waschen. Handtücher sollten nicht mit anderen Familienmitgliedern gleichzeitig benutzt werden. Die Gefahr, sich über Gegenstände zu infizieren, ist nicht groß. Trotzdem werden nach der Diagnose am besten auch Mützen und Schals gewaschen und nicht gemeinsam mit anderen genutzt. Kämme und Bürsten sind täglich in heißem Essigwasser oder Seifenlauge zu reinigen und nicht an andere Personen weiterzugeben.

Um eine weitere Ausbreitung der Läuse zu verhindern, müssen Bettwäsche, Handtücher, Kleidung etc. möglichst heiß gewaschen werden. (Bild: TR/fotolia.com)
Um eine weitere Ausbreitung der Läuse zu verhindern, müssen Bettwäsche, Handtücher, Kleidung etc. möglichst heiß gewaschen werden. (Bild: TR/fotolia.com)

Lange galt die Meinung, dass Kuscheltiere für ein paar Tage eingepackt in eine Plastiktüte ins Gefrierfach müssen. Den Kindern zu erklären, dass ihr bester Freund ein Zeit lang in die Kältekammer soll, ist nicht einfach. Auf alle Fälle sollte das Lieblingstier jedoch genau untersucht, abgesaugt und eventuell noch gewaschen werden.

Das Haus muss sich keiner Putzkolonne unterziehen. Das Absaugen von Teppichen und Sofas reicht aus. Ein Kind, das an Kopfläusen leidet, darf eine Gemeinschaftseinrichtung, wie zum Beispiel Schule, Kindergarten oder Hort nicht besuchen. Auch muss die Einrichtung darauf hingewiesen werden, dass Läuse im Umlauf sind, um eine Ansteckung zu vermeiden.

Schulen und Kindergärten verteilen in der Regel Merkblätter, auf denen die Verhaltensmaßregeln für den Fall eines Kopflausbefalls nachzulesen sind. Hier ist auch meist erwähnt, dass das Kind, sobald eine Behandlung mit einem behördlich zugelassenen Mittel begonnen wurde, die Gemeinschaftseinrichtung wieder besuchen darf. Hier sind Hausmittel jedoch nicht erwähnt und auch nicht zugelassen. Liegt der Verdacht vor, dass sich eine Person mit Läusen angesteckt hat, aber lassen sich die Biester nicht finden, kann ein Besuch beim Arzt oder Gesundheitsamt helfen.

Natürliche Behandlung bei Läusen

Ob Hausmittel wirklich bei Kopfläusen das gewünschte Ergebnis bringen, ist nach wie vor umstritten. Doch nicht jeder möchte seine Kopfhaut gleich mit chemischen Mitteln behandeln. Produkte mit chemischen Insektenvernichtungsmitteln (Insektizide) werden oft nicht vertragen und dürfen von Kindern sowie schwangeren und stillenden Frauen generell nicht verwendet werden. In solchen Fällen ist die Behandlung mit natürlichen Mitteln also durchaus einen Versuch wert. Bringen diese keinen Erfolg, finden Eltern und Betroffene bei der Auswahl eines geeigneten Läusemittels Beratung in der Apotheke.

Wichtiges Hilfsmittel: Ein guter Kamm

Wichtig ist generell ein guter Läusekamm. Dieser besitzt Zinken, deren Abstand zueinander nicht größer als 0,2 bis 0,3 mm beträgt. Erhältlich ist ein entsprechender Kamm aus Metall oder Kunststoff. Kunststoffkämme sind weicher, schmerzen nicht so sehr beim Durchkämmen und deren Farbe erleichtert das Erkennen von Läusen und Eiern. Dieser sollte täglich zum Einsatz kommen.

Um die flügellosen Insekten besser zu erwischen, werden die feuchten Haare am besten mit einer handelsüblichen Pflegespülung behandelt, was die kleinen Insekten etwas träger macht. Danach werden die Haare gescheitelt und vom Haaransatz aus Strähne für Strähne durchgekämmt und das „Ergebnis“ mit einem Handtuch entfernt. Auf diese Weise lässt sich kontrollieren, ob Läuse und/oder Läuseeier erfasst wurden.

Haarkur mit Essigwasser und Olivenöl

Eine lähmende Wirkung auf die kleinen Insekten hat auch Essigwasser, welches aus einem Teil Haushaltsessig und zwei Teilen warmem Wasser hergestellt wird. Die Mischung sollte zehn Minuten auf dem Haar einwirken, danach erfolgt die zuvor beschriebene Prozedur mit dem Läusekamm. Auf jeden Fall werden die Haare – unabhängig vom gewählten Hausmittel – täglich mit dem Läusekamm durchsucht, solange noch Läuse und Eier gefunden werden. Der Kamm wird anschließend in heißem Essigwasser gereinigt.

Ein weiteres wirksames Hausmittel zur Läuse-Bekämpfung ist Olivenöl. Dies wird zuerst angewärmt und dann großzügig auf Haar und Kopfhaut gebracht. Das Öl kann mehrere Stunden oder sogar über Nacht, eingehüllt in ein Handtuch, einwirken. Anschließend werden mit dem Spezialkamm Eier und Nissen entfernt und dann die Haare mit einem herkömmlichen Shampoo (eventuell angereichert mit ein paar Tropfen Teebaum- oder Lavendelöl) gewaschen. Hilfreich ist ein Haarwaschmittel, das Weidenrindenextrakt und Kokosöl enthält. Dies kann auch zur Prävention verwendet werden.

Vaseline und Mayonnaise sind ebenso dafür bekannt, dass sie zum Ersticken der blutsaugenden Parasiten beitragen. Auch hiermit werden die Haare einbalsamiert, mit einer Plastikhaube abgedeckt und noch in ein Handtuch gewickelt. Diese „Anti-Läuse-Packung“ kann die ganze Nacht über auf den Haaren bleiben.

Ätherische Öle sind ein Wunder der Natur und vielseitig als Hausmittel einsetzbar.
Ätherische Öle sind ein Wunder der Natur und vielseitig als Hausmittel einsetzbar. (Bild: Visions-AD/fotolia.com)

Läuse bekämpfen mit ätherischen Ölen

Läuse mögen den Geruch von ätherischen Ölen, wie Citronella, Lavendel, Rosmarin oder Rosengeranie nicht. Je zwei Tropfen werden mit Soja- oder Kokosöl gemischt, damit die Haare, vor allem im Bereich von Nacken, Schläfen und Ohren, getränkt. Anschließend wird eine Duschhaube darüber gezogen und in ein Handtuch gepackt. Das Ganze sollte mindestens eine Stunde einwirken. Für das Abwaschen wird eine große Menge Shampoo benötigt, dem am besten noch ein paar Tropfen Teebaumöl zugegeben werden.

Die Apotheke hält verschiedene Mittel bereit, die ätherische Öle, Essig, Raps- und oder Kokosöl enthalten. Damit werden Sie Kopfläuse schnell wieder los.

Wirksame Läuse-Behandlung mit Teebaumöl

Um ausgewachsene Kopfläuse zu bekämpfen, hat sich das australische Teebaumöl bewährt, denn es wirkt keimtötend und leicht desinfizierend, hemmt Entzündungen und lindert den Juckreiz. Das Öl kann für alle Varianten der Behandlung eingesetzt werden und hilf so, die Insekten nach und nach auszurotten.

Shampoo

  • Vermischen Sie in der Hand ca. 10 Tropfen des intensiv riechenden Teebaumöls mit der üblichen Menge Ihres (ph-neutralen) Shampoos
  • Schäumen Sie das Haar damit ein und lassen Sie die Shampoo-Öl-Kur ca. 10 Minuten einwirken

Haarwasser

  • Mischen Sie je 25 ml hochprozentigem Alkohol (50 %) und destilliertes Wasser mit 5 ml Teebaumöl
  • Massieren Sie die Mischung sorgfältig in die Kopfhaut ein und lassen Sie diese am besten über Nacht einwirken
  • Am nächsten Morgen werden die Haare gründlich gewaschen und ausgebürstet bzw. gekämmt

Waschmittelzusatz

  • Da Teebaumöl ein hervorragendes Desinfektionsmittel ist, eignet es sich bei Läusebefall sehr gut zur Behandlung von Kleidung, Bettwäsche, Kissenbezügen etc. in der Waschmaschine
  • Geben Sie hierfür etwa 50 Tropfen Teebaumöl pro voller Ladung Wäsche in den Waschgang

Achtung: Lassen Sie bei der Verwendung von Teebaumöl unbedingt Vorsicht walten und passen Sie darauf auf, dass das Öl nicht in Kontakt mit den Augen und Schleimhäuten kommt! Das Öl sollte nicht in Kombination mit homöopathischen Mitteln eingesetzt werden!

Homöopathische Mittel und Bachblüten können bei Köpfläusen eine große Hilfe sein. (Bild: DoraZett/fotolia.com)
Homöopathische Mittel und Bachblüten können bei Köpfläusen eine große Hilfe sein. (Bild: DoraZett/fotolia.com)

Natürliche Hilfe durch Homöopathie und Bachblüten

Bei Läusebefall kommt in der Homöopathie häufig Graphites (Schwarzer Kohlenstoff) D6 zum Einsatz, um den starken Juckreiz zu lindern. Hierfür eignet sich auch Ledum sehr gut, von beiden Mitteln werden 3 Mal täglich je zwei Globuli eingenommen. Sabadilla kann den Körpergeruch des Menschen minimal verändern, sodass die unangenehmen Insekten an einen anderen Ort „vertrieben“ werden. Experten empfehlen davon über maximal drei Wochen hinweg morgens 5 Globuli einzunehmen.

Kinder sind besonders häufig von Läusen betroffen. Werden diese entdeckt, kommt schnell Panik auf – bei dem Kind selbst, aber auch bei Eltern, Geschwistern etc. Plötzlich fangen alle „automatisch“ an zu kratzen und vermuten die kleinen Blutsauger überall. Empfehlenswert ist in diesem Fall die Blüte „Crab Apple“ (Nr. 10) aus dem Bereich der Bachblütentherapie, denn diese hilft besonders gut gegen aufkommende Hektik, Unruhe und Angst. Um die Läuse effektiv behandeln zu können, ist jedoch Ruhe und strukturiertes Vorgehen nötig, daher kann eine solche Zusatzbehandlung aller Beteiligten die Lage erheblich entspannen.

Kopfläuse: Ursachen und Risikofaktoren

Kopfläuse sind Blutsauger, die sich ausschließlich von Blut ernähren. Ohne dieses Nahrungsmittel müssen sie spätestens nach zwei bis drei Tagen sterben. Die zwei bis fünf Millimeter großen Parasiten suchen sich den Menschen als Wirt aus, um dort zu leben – und zwar auf dem behaarten Kopf (Filzläuse bevorzugen hingegen die Schambehaarung). Die Laus braucht vier bis fünf Mahlzeiten pro Tag, das heißt, sie trinkt Blut im Abstand von circa fünf Stunden.

Wenn sich dieses unangenehme Insekt ansaugt, so ist dies schmerzfrei, da dabei ein Betäubungsmittel abgegeben wird. Das Schlimme an der Laus ist deren Fortpflanzung. So legt das Weibchen innerhalb eines Tages zwischen fünf und zehn Eier ab, die sie mit einer klebrigen Substanz am Haar, in der Nähe der Kopfhaut, anklebt. Dieser „Klebstoff“ ist wasserunlöslich, was bedeutet, dass normales Haare waschen den Läusen nichts anhaben kann.

Auf dem Kopf befinden sich zur gleichen Zeit erwachsene Läuse, Lauseier und Larven in verschiedenen Entwicklungsstadien. Aus den Eiern schlüpfen die ersten Tiere nach circa zehn Tagen. Diese werden dann innerhalb von sieben bis zehn Tagen geschlechtsreif. Die weiblichen Blutsauger erreichen ein Alter von dreißig bis fünfunddreißig Tagen, die männlichen Läuse werden circa fünfzehn Tage alt.

Eine weibliche Laus legt in ihrem Leben circa 100 Eier. Im Nacken und hinter den Ohren lassen sich die Insekten am liebsten nieder, da sie dort am leichtesten Nahrung finden. Sie bevorzugen Kinderköpfe im Alter von drei bis zwölf Jahren und befallen Mädchen, da sie in der Regel längere Haare haben, eher als Jungs. Die Blutsauger lieben eine Temperatur zwischen 28 und 32° C und eine Luftfeuchtigkeit von circa siebzig Prozent.

Symptome

Läuse machen sich durch massiven Juckreiz beziehungsweise Kopfjucken bemerkbar – noch bevor sie in den Haaren zu erkennen sind. Dies wird durch den Speichel der Insekten ausgelöst und tritt vor allem nachts im warmen Bett auf, was mitunter sehr schlafraubend sein kann. Bei manchen Betroffenen entwickelt sich zusätzlich ein sogenanntes Läuseekzem im Nacken, das sich durch rote, juckende und schuppende Knötchen bemerkbar macht.

Der Juckreiz muss nicht sofort eintreten, sondern kann auch bei bereits bestehendem Läusebefall erst nach mehreren Wochen einsetzen. Durch intensives Kratzen können sich die betroffenen Stellen entzünden und mit einer Lymphknotenschwellung am Hals einhergehen. Solch eine Infektion gehört in die Hand eines Arztes.

Ein spezieller Läusekamm ist wichtig, um die kleinen Plagegeister im Haar erkennen zu können. (Bild: K. Zernecke/fotolia.com)
Ein spezieller Läusekamm ist wichtig, um die kleinen Plagegeister im Haar erkennen zu können. (Bild: K. Zernecke/fotolia.com)

Diagnose: So lassen sich Kopfläuse entdecken

Eine direkte Diagnose erfolgt durch Auffinden von lebenden ausgewachsenen Läusen. Diese sind zwar mit dem bloßen Auge zu erkennen, jedoch sind sie so flink, dass etwas Glück dazu gehört, die Parasiten zu entdecken. Je mehr Läuse da sind, desto einfacher ist das Aufspüren, was durch folgenden Trick vereinfacht wird: Die feuchten Haare werden mit einer ganz normalen Pflegespülung einmassiert, denn diese macht die kleinen Biester für kurze Zeit „handlungsunfähig“.

Die Spülung erleichtert das Kämmen mit einem ganz feinen Kamm, einem sogenannten „Läusekamm“. Strähne für Strähne wird durchgekämmt, anschließend wird der Kamm auf einem Handtuch abgewischt. Hierbei können die Insekten zum Vorschein kommen. Sind die Biester getrocknet, so bewegen sie sich wieder in normalem Tempo, es sei denn, sie sind schon abgestorben. Um sicher zu gehen, ob sich auf dem Handtuch wirklich Läuse befinden, hilft Folgendes: Klammert sich das, was sich auf dem Tuch befindet, an einem Haar fest und krabbelt daran, so ist dies mit Sicherheit eine Laus.

Eine weitere Diagnosemöglichkeit ist die indirekte Art, das heißt die Suche nach Eiern oder Nissen. Nissen sind die Hüllen der Eier, aus dem die Larve geschlüpft ist. Eier von Nissen zu unterscheiden, gelingt nur einem Fachmann. Die Eier kleben seitlich an den Haaren, ganz in der Nähe der Kopfhaut. Sie sind bräunlich, gräulich, circa 0,8 mm groß, wie kleine Tropfen am Haar befestigt und lassen sich nicht abschütteln.

Mit Hilfe des Läusekamms, mit dem ganz vorsichtig Strähne für Strähne gekämmt wird, können die Eier entdeckt werden. Haare wachsen einen Zentimeter pro Monat und ein frisches Lausei wird ganz nah an den Haaransatz gebracht, um dort auch Nahrung zu finden. Deshalb ist davon auszugehen, dass diese, wenn sie sich mehr als ein Zentimeter vom Haaransatz befinden, leer (Nissen) sind und somit keinen Schaden mehr anrichten können.

Ein Befall mit Kopfläusen ist besonders häufig bei Kindern festzustellen, doch die lästigen Parasiten springen auch leicht auf Erwachsene über. (Bild: Lars Zahner/fotolia.com)
Ein Befall mit Kopfläusen ist besonders häufig bei Kindern festzustellen, doch die lästigen Parasiten springen auch leicht auf Erwachsene über. (Bild: Lars Zahner/fotolia.com)

Übertragungswege

Läuse können weder springen noch hüpfen. Sie sind jedoch Kletterkünstler, und zwar an den Haaren entlang. Demnach muss ein enger Haar- beziehungsweise Kopfkontakt vorherrschen, damit der Blutsauger von Mensch zu Mensch überwechseln kann. Gerade Kinder stecken gerne beim Spielen ihre Köpfe zusammen. Jedoch besitzen nur ausgewachsene Laus-Exemplare die Fähigkeit, den Wirt zu verlassen. Die Laus-Babys sind nicht dazu in der Lage. Die Eier können ebenso nicht als Übertragungsweg dienen, da diese bis zum Ausschlüpfen an den Haaren kleben bleiben. Auch wenn Haare ausfallen, ist dies nicht möglich, da die noch nicht entwickelten Läuse nach dem Schlüpfen sofort Blut benötigen und ohne die Temperatur auf dem Kopf nicht überleben können.

Lange galt die Meinung, dass die Insekten über gemeinsam benutzte Mützen oder Kuscheltiere übertragen werden können. Dies ist jedoch sehr unwahrscheinlich, da die Läuse äußerst ungern freiwillig ihren Wirt verlassen. Über Kämme oder Bürsten jedoch ist eine Übertragung möglich. Denn eine Laus kann beim Kämmen eingeklemmt werden, noch bis zum nächsten Tag überleben und dann auf einem anderen Kopf einen neuen Wirt finden. Wenn die Plagegeister den Kopf des Menschen verlassen haben, werden sie recht schnell langsam und unbeweglich und verhungern innerhalb von zwei bis drei Tagen. (sw, nr; aktualisiert am 25.8.2016)

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