Bio oder besser konventionell? Was bei Honig den Unterschied macht

Als Hausmittel zur Behandlung unterschiedlicher Beschwerden wir naturbelassener Honig empfohlen, doch was macht Öko-Honig eigentlich aus? (Bild: volff/fotolia.com)
Fabian Peters
Ökologisch erzeugter Honig: Welchen Unterschied gibt es zu konventionellem?
In die heiße Milch, den Tee oder um damit Süßspeisen zu verfeinern: Honig ist beliebt. Viele Verbraucher in Deutschland greifen hier gern zu ökologisch erzeugten Produkten. Doch was soll man sich unter Bio-Honig eigentlich vorstellen? Wo liegt der Unterschied zu konventionell hergestellter Ware?

Honig als altbewährtes Hausmittel
Honig ist nicht nur beliebt zum Süßen von Tees oder verschiedenen leckeren Gerichten, sondern wird seit jeher auch als Hausmittel gegen körperliche Beschwerden eingesetzt. Unter anderem lindert er bei Kindern in der Nacht den Husten und wird von manchen Menschen aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung zur Behandlung kleiner Wunden eingesetzt. Beim Heilen mit dem Hausmittel Honig wird von Experten in der Regel geraten, naturbelassene, ökologisch hergestellte Produkte zu verwenden. Doch was macht eigentlich den Unterschied zwischen biologischer und konventioneller Ware?

Als Hausmittel zur Behandlung unterschiedlicher Beschwerden wir naturbelassener Honig empfohlen, doch was macht Öko-Honig eigentlich aus? (Bild: volff/fotolia.com)
Als Hausmittel zur Behandlung unterschiedlicher Beschwerden wir naturbelassener Honig empfohlen, doch was macht Öko-Honig eigentlich aus? (Bild: volff/fotolia.com)

Wie aus Honig Öko-Honig wird
Die Verbraucherzentrale Sachsen erläutert dazu in einer Mitteilung, dass es natürlich kaum zu kontrollieren ist, auf welche Blüte die Biene letztlich fliegt. Es gibt jedoch einige Auflagen, damit aus einem Honig ein Öko-Honig wird. Entscheidend ist zum Beispiel der Umkreis um die Bienenstöcke herum. Diese müssen so aufgestellt werden, dass in drei Kilometern Umkreis im Wesentlichen ökologisch angebaute Pflanzen, Wildpflanzen oder Kulturen vorhanden sind, die mit Methoden mit geringer Umweltauswirkung behandelt wurden. Außerdem muss ein ausreichender Abstand zu stark verschmutzten Orten wie Abfalldeponien eingehalten werden.

Bienenstöcke aus natürlichen Materialien
Des Weiteren müssen die Bienenstöcke und -körbe aus natürlichen Materialien bestehen, die die Umwelt nicht belasten, und die Zwischenwände aus Bienenwachs aus ökologischer Bienenhaltung. Wenn für die Überwinterung eine Zufütterung nötig wird, ist auf eigene Honigvorräte oder auf Honig oder Zuckersirup aus ökologischer Imkerei zurückzugreifen. „Die rechtlichen Vorschriften regeln also die Maßnahmen zur Gewinnung, Behandlung und Verarbeitung des Honigs in der Öko-Imkerei“, erklärte Dr. Birgit Brendel von der Verbraucherzentrale Sachsen. (ad)

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