Dunkles Brot hält sich gegenüber Hellem länger

Astrid Goldmayer

Verbraucher-Ministerium rät zu dunklem Brot

02.10.2013

Dunkles Brot hält sich länger als alle helle Brotsorten. Darauf macht das Bundesverbraucherministerium im Rahmen der Kampagne „Zu gut für die Tonne“ hin. Wer bereits beim Kauf die Haltbarkeit von Brot bedenke, würde dabei helfen, Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Die Kampagne setzt sich gegen die Wegwerfkultur ein.

Brot bei Zimmertemperatur im Brotkasten lagern
In Deutschland gibt es rund 300 Brotsorten und mehr als 1.200 Varianten von Kleingebäck. Damit gehört Deutschland zu den Spitzenreitern im internationalen Vergleich. Gleichzeitig wandern jährlich aber auch etwa 12 Kilo Backwaren pro Person in unserem Land in den Müll. Häufig wird einfach zu viel gekauft. „Zu gut für die Tonne“ ist eine Kampagne des Verbraucherministeriums, die sich gegen das vermeidbare Wegwerfen von Lebensmitteln einsetzt.

„Je dunkler Brot ist, desto länger hält es. Sauerteigbrot hält etwa sieben Tage, Vollkornbrot vier Tage, Weißbrot bis drei Tage“, heißt es in einer Mitteilung zur Kampagne. Am besten werde das Brot bei Zimmertemperatur im Brotkasten oder einem Tontopf aufbewahrt. Brot, das übrig sei, könne eingefroren werden – entweder in Form von einzelnen Scheiben, die dann im Toaster aufgetaut werden, oder als ganzer Laib. Ein Brot benötigt bei Zimmertemperatur etwa fünf Stunden zum Auftauen. Auch Brötchen lassen sich einfrieren und später mit etwas Wasser angefeuchtet im Backofen aufbacken.

„Bereits festes und etwas trockenes Brot eignet sich hervorragend für Croûtons. Man schneidet das Brot in kleine Würfel, brät sie bei schwacher Hitze in Butter oder Öl und streut die knusprigen Croûtons über Salate, Suppen, Rührei oder Eintöpfe“, heißt es in der Mitteilung weiter. Generell gelte aber: „Sollte Brot schimmeln, darf es nicht mehr verwendet werden.“ (ag)

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Bild: siepmannH  / pixelio.de