Juckreiz und rote Pusteln: Bei einer Sonnenallergie kann UV-Lichttherapie helfen

Alfred Domke
Hautprobleme: Sonnenallergie durch UV-Lichttherapie vorbeugen
Sonne tanken sorgt für gute Stimmung und dient der Gesundheit. Doch bei manchen Menschen sorgen die Sonnenbäder auch schnell für Hautprobleme. Wer auf die Sonnenstrahlen allergisch reagiert, sollte es mit einer UV-Lichttherapie versuchen.

Nicht alle vertragen Sonnenbäder
Sei es im Strandurlaub, im Freibad oder im heimischen Garten: Die meisten Menschen lieben es, sich durch die wärmenden, wohltuenden Strahlen der Sonne verwöhnen lassen. Die UV-Strahlen sind nicht nur für unser psychisches Wohlbefinden wichtig, sondern helfen auch, das lebenswichtige Vitamin D zu bilden, unser Immunsystem zu stärken, den Hormonhaushalt zu steuern und den Stoffwechsel anzuregen. Doch bei manchen Menschen spielt die Haut nach einigen Sonnenbädern nicht mehr mit, es kommt zu allergischen Reaktionen.

Bei Menschen, die an einer Sonnenallergie leiden, bilden sich nach dem Aufenthalt in der Sonne juckende rote Flecken, Pusteln, Pickel oder Blasen. Eine UV-Lichttherapie kann Betroffenen helfen. (Bild: kanachaifoto/fotolia.com)

Allergie macht Aufenthalt in der Sonne zur Qual
Gesundheitsexperten zufolge hat die Zahl derjenigen Menschen, die bei starker Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen zeigen, in den vergangenen Jahren zugenommen. Auch immer mehr Kinder leiden an Sonnenallergie.

Der Aufenthalt in der Sonne wird dann oft zur Qual. Juckende rote Flecken, Pusteln, Pickel oder Blasen: Eine Sonnenallergie kann sich ganz unterschiedlich äußern. In den meisten Fällen ist sie sehr schmerzhaft und unangenehm.

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In einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa erklärt ein Hautarzt, wie man einer Sonnenallergie vorbeugen kann.

Haut kann abgehärtet werden
Laut dem Münchner Hautarzt Christoph Liebich vom Berufsverband Deutscher Dermatologen können Betroffene im folgenden Jahr vorbeugen.

„Man kann die Haut mittels einer niedrig dosierten UV-Lichttherapie gewissermaßen abhärten“, so der Mediziner.

Da Sonnenallergie laut Gesundheitsexperten aber vor allem durch UV-A Strahlen, weniger durch UV-B Strahlen verursacht wird, bringt es in der Regel nichts, wenn man sich zur Vorbeugung ins Solarium begibt.

Der Deutsche Allergie-und Asthmabund (DAAB) schreibt dazu auf seiner Webseite: „Vorbräunen auf der Sonnenbank bringt keinen sicheren Schutz, denn in vielen Sonnenstudios werden meist nur UV-A-Strahlen eingesetzt, der Haut fehlt die schützende Hautverdickung.“

Laut den Experten muss so vorgebräunte Haut „unbedingt durch Sonnenschutzmittel geschützt werden“.

Symptome treten oft erst Tage später auf
Die Symptome einer Allergie zeigen sich typischerweise nach einigen Stunden oder Tagen in der Sonne. Normalerweise lassen die Beschwerden im Laufe des Sommers nach.

Wenn die Allergie einmal da ist, hilft den Betroffenen nur, lange Kleidung zu tragen, die effektiv vor dem UV-Licht schützt.

Wie es in der Agenturmeldung heißt, ist es noch nicht geklärt, wie genau die Sonnenallergie entsteht. Es wird angenommen, dass das UV-Licht ein Allergen im Körper entstehen lässt. (ad)