Kampf gegen Ambrosia-Pflanzen

Sebastian

Kampf gegen Ambrosia-Pflanzen.

(07.09.2010) Die weltweit stärkste Allergie Pflanze Ambrosia breitet sich in Deutschland immer mehr aus. Die Ambrosia löst bei Allergikern sehr starke Symptome wie Husten, Atemnot, Schnupfen und Hautreaktionen aus. Das Bundesland Brandenburg hat nun der Ambrosia den Kampf angesagt.

Nach Berlin hätten Landwirte und Privatpersonen der Pollen-Pflanze nun ebenfalls den Kampf angesagt- Besonders sei die Region in Niederlausitz zur Plage geworden, so Regine Baeker, Anti-Ambrosia- Koordinatorin im Potsdamer Verbraucherschutzministerium. Die Ambrosia kommt in Brandenburg vor allem in den Regionen Drebkau (Spree-Neiße) sowie neuerdings in Cottbus und im Spreewald vor. Die Bundesländer Berlin-Brandenburg arbeiten derzeit an einer Karte, die ausweist, wo sich die meisten Ambrosia-Pflanzen befinden. Das Verbraucherschutzministerium hat ein Informationsblatt heraus gebracht, in dem alle wichtige Hinweise zu den Gefahren und zur Beseitigung der Ambrosia enthalten sind. Das Faltblatt kann hier herunter geladen werden.

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Die Ambrosiapflanzen sollen schon vor ihrer Blütezeit, die Ende Juli beginnt, zusammen mit der Wurzel ausgerissen werden. Denn eine einzige Ambrosiapflanze soll fast eine Milliarde allergieauslösende Pollenkörner absondern können und die können sich über den Wind teilweise bis zu bis zu 100 Kilometer von ihrem Entstehungsort verbreiten. Schuld an der schnellen Verbeitung der Ambrosia soll auch die Klimaerwärmung und Eingriffe des Menschen in die natürliche Vegetation sein. (sb)

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Bild: Oliver Haja / pixelio.de