Lachssalat von Aldi Nord zurückgerufen

Astrid Goldmayer

Aldi Nord warnt vor Salmonellen im Lachssalat

05.10.2012

Wie der Discounter Aldi Nord auf seiner Internetseite informiert, ist der Lachssalat des niederländischen Herstellers „Johma Salades B.V.“ möglicherweise mit Salmonellen belastet. Die Bakterien können schwere Magen-Darm-Erkrankungen hervorrufen.

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Lachssalat mit Salmonellen in Niedersachsen und Bremen in Verkauf gelangt
Der Discounter Aldi Nord ruft seinen Lachssalat zurück. „Bitte bringen Sie das Produkt Lachs-Salat, 150 g des Herstellers „Johma Salades B.V." in unsere Filialen zurück. Der Kaufpreis wird Ihnen selbstverständlich zurückerstattet“, teil das Unternehmen auf seiner Internetseite mit. Wie der Hersteller informiert habe, könne „eine Verunreinigung des Produktes mit Salmonellen nicht ausgeschlossen werden“.

Der Lachssalat sei in Niedersachsen und Bremen verkauft worden. Bis auf Weiteres werde der Handel mit dem Produkt eingestellt. „Im Sinne der Sicherheit und Gesundheit unserer Kunden wird vom Verzehr dieses Produktes abgeraten", schreibt der Discounter. „Salmonellen können gesundheitsschädlich sein. Insbesondere bei Schwangeren, Kleinkindern sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem können in Folge des Verzehrs des Produktes schwerwiegende Erkrankungen auftreten“, warnt Aldi Nord. Andere Produkte seien nicht betroffen.

Salmonellen verursachen Magen-Darm-Erkrankungen
Rückrufaktionen aufgrund von Salmonellen wie beispielsweise auch im Juli beim Katenschinken von Aldi Süd sollten nicht auf die leichte Schultert genommen werden. Werden Lebensmittel aus dem Verkauf zurückgerufen, ist auf den Verzehr der Produkte dringend zu verzichten, da schwere Magen-Darm-Erkrankungen drohen.
Bei einer durch Salmonellen hervorgerufenen Salmonellose klagen Betroffene zunächst über Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie Durchfall. Häufig folgt dann ein Brech-Durchfall. Betroffene sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen, da nicht nur innere Austrocknung aufgrund des Flüssigkeits- und Salzverlustes droht, sondern auch schwerwiegende Kreislaufprobleme, Krämpfe und im schlimmsten Fall Nierenversagen. Eine Salmonellose kann zudem die Entstehung von Typhus begünstigen. Vor allem Schwangere, Kinder und Personen mit einer Immunschwäche sind gefährdet. (ag)