Metallteile in Gutfried-Geflügelwurst

Heilpraxisnet

Metallteile in „Gutfried“-Geflügelwurst gefunden. Lebensmittelhersteller ruft Wurst aus dem Handel zurück.
Der Lebensmittelhersteller Heinrich Nölke GmbH & Co. KG der die „Gutfried“- Produkte produziert, hat eine Rückrufaktion für die „Gutfried“-Geflügelfleischwurst gestartet. Der Grund: Bestimmte Chargen der Geflügel-Wurst waren in Stichproben mit Metallsplittern eines Schneidegerätes belastet, so eine Sprecherin der Heinrich Nölke GmbH aus Versmold. Die bereits erworbene Ware sollte von Verbrauchern nicht gegessen werden. Betroffen ist die 400-Gramm-Verpackung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19 November 2010, welche an die Supermarktkette „Kaufland“ geliefert wurde.

400-Gramm Geflügelwurst wird zurückgerufen
Betroffen sei ausschließlich die «Gutfried»-Geflügelfleischwurst in der 400-Gramm-Verpackung mit Mindesthaltbarkeitsdatum 19 November 2010, welche an die Kette „Kaufland“ geliefert und über diese vertrieben wurden. „Um jede Gefahr auszuschließen, werden die Verbraucher gebeten, die schon gekaufte Ware nicht zu verzehren, sondern bei den Verkaufsstellen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben“, betonte die Sprecherin des Lebensmittelherstellers. Auch ohne Kassenbon erhalten sie den vollen Preis erstattet. Offensichtlich war während der Produktion ein Schneidemesser zerbrochen, dessen Reste anschließend in der Wurst verarbeitet wurden. Andere Produkte bzw. Proben seien nicht betroffen und der Handel habe die 400-Gramm Geflügelfleischwurst bereits aus den Regalen entfernt, hieß es aus Richtung der Heinrich Nölke GmbH & Co. KG weiter.

Vorfall in der Lebensmittelbranche kein Einzelfall
Immer wieder treten Missgeschicke in der Produktion auf, die zu einer Belastung der Endprodukte mit Metallsplittern oder ähnlichem führen. So hat zum Beispiel Unilever erst im April des Jahres Hunderttausende "Bifis" zurückrufen müssen, da diese Millimeter-große Metallteile enthielten. Anders als im jetzigen Fall ließ sich damals nicht eindeutig klären wo die Metallrückstände herkamen. Darüber hinaus kann nur spekuliert werden, wie oft derartige Verunreinigungen nicht auffallen und der Konsument die Produkte nichts ahnend verzehrt. (fp, 27.10.2010)

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