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Mehr Viren als in der Toilette: Kunststoffboxen an Flughäfen sind stark mit Krankheitserregern kontaminiert

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
7. September 2018
in News
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Warum geht eine Gefahr von Kunststoffbehältern an Flughäfen aus?

Forscher fanden jetzt heraus, dass Kunststoffbehälter, welche an Flughäfen bei Sicherheitschecks genutzt werden, stärker von sogenannten respiratorische Viren belastet sind als öffentliche Toiletten.

Die Wissenschaftler des National Institute for Health and Welfare und der University of Eastern Finland stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass bei Sicherheitschecks am Flughafen verwendete Kunststoffbehälter häufig mit Viren kontaminiert sind. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „BMC Infectious Diseases“.

Woher stammen die Proben bei der Studie?

Die Studie basierte auf der Analyse von insgesamt 90 Oberflächenproben und vier Luftproben, welche im Jahr 2016 innerhalb von drei Wochen am Flughafen Helsinki-Vantaa gesammelt wurden. Diese Proben wurden wöchentlich zu drei verschiedenen Tageszeiten von verschiedenen Punkten entlang der typischen Wege von Passagieren genommen, von Handläufen von Rolltreppen, Knöpfen von Fahrstühlen bis zu Handgriffen und Spielzeugen im Kinderspielbereich.

Vier von acht Proben von Behältern waren mit Viren kontaminiert

Von den getesteten Proben wiesen Behälter bei Sicherheitschecks das höchste potenzielle Risiko einer Viruskontamination auf, wobei vier von acht Proben positiv getestet wurden. Respiratorische Viren, welche auf den Behältern nachgewiesen wurden, umfassten beispielsweise Influenza A, Rhinoviren und das menschliche Coronavirus OC43. Im Vergleich dazu enthielten die 42 Proben aus Bereichen der öffentlichen Toiletten des Flughafens keine nachweisbaren respiratorischen Viren.

Behälter an Sicherheitsschleusen unterstützen Ausbreitung von Viren

Die Kunststoffbehälter an Sicherheitsschleusen werden praktisch von allen Passagieren genutzt, dies kann sich als besonders problematisch erweisen, da ein gefährlicher Erreger mit einem indirekten Transmissionsmechanismus eine besonders große Gefahr bei einer internationalen Ausbreitung über Flughäfen darstellt. Insgesamt wurde bei neun Oberflächenproben mindestens ein respiratorisches Virus nachgewiesen, erklären die Forscher.

Wie kann das Risiko eingedämmt werden?

Die Autoren der Studie gaben Empfehlungen für die Eindämmung der Ausbreitung von Krankheiten in Sicherheitsbereichen am Flughafen. Das Risiko in Sicherheitsbereichen könnte reduziert werden, indem vor und nach der Sicherheitskontrolle eine Handdesinfektion mit einem Alkoholgel angeboten wird und zusätzlich die Häufigkeit der Behälter-Desinfektion erhöht wird. Sicherheitsbehälter werden häufig nicht routinemäßig desinfiziert, betonen die Forscher. Obwohl eine Desinfektion nicht alle Viren an den Händen eliminieren würde (z. B. wurde nachgewiesen, dass Alkoholgele weniger wirksam sind als Händewaschen für Rhinoviren), seien Alkoholgele wirksam bei vielen anderen Vieren, einschließlich Influenza.

Anstieg des Flugverkehrs fördert Ausbreitung gefährlicher Viren

Der Studie zufolge hat der Anstieg des Flugverkehrs die Wahrscheinlichkeit einer raschen Verbreitung von Infektionskrankheiten zwischen Ländern bzw. Kontinenten erhöht. Als Beispiel diente die rasche Ausbreitung des schweren akuten respiratorischen Syndroms (SARS) von Hongkong in mehrere Länder innerhalb von nur kurzer Zeit im Jahr 2003. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit für die Untersuchung der Rolle verschiedener Verkehrsknotenpunkte bei der Übertragung von Atemwegsviren, einschließlich Flughäfen, Häfen und U-Bahnstationen, sagen die Experten. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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