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Parkinson: Frühwarnzeichen der neurodegenerativen Erkrankung

Volker Blasek
Verfasst von Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek, Medizinischer Fachredakteur
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23. Juni 2021
in News
Eine männliche Nase in Nahaufnahme.
Viele Menschen mit Parkinson haben einen gestörten Geruchssinn - das Symptom zeigt sich oft schon in einem frühen Krankheitsstadium. (Foto: Alexander Heinl/dpa/dpa-tmn)
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Diese Warnzeichen deuten auf Parkinson hin

Geruchsstörungen wurden während der Corona-Pandemie oft als Symptom einer SARS-CoV-2-Infektion genannt. Doch auch im Frühstadium der Parkinson-Krankheit können Störungen des Geruchssinns auftreten. Der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) informiert über frühe Anzeichen, die Parkinson ankündigen.

Zittern, steife Muskeln und verlangsamte Bewegungen gelten als typische Symptome für Parkinson. Doch im frühen Stadium kann sich die Erkrankung auf andere Art und Weise bemerkbar machen. Geruchsstörungen können ein erstes Symptom der Nervenkrankheit sein. Schulter-Arm-Schmerzen, Verdauungsbeschwerden und Schlafstörungen mit starken Bewegungen der Arme und Beine, kombiniert mit aggressiven Träumen, könnten laut BDN ebenfalls im Frühstadium der Parkinson-Krankheit auftreten.

Depressionen bei Parkinson

Auch Depressionen, die sich bei vielen Betroffenen im Laufe der Erkrankung entwickeln, könnten bereits im Vorfeld oder im frühen Stadium zu beobachten sein. Nach Angaben des Verbandes bleibt Parkinson teils über Jahrzehnte unbemerkt, weil Frühsymptome wie etwa eine Störung des Geruchssinns nicht mit der Erkrankung in Verbindung gebracht werden. Deshalb werde die Erkrankung gerade bei jüngeren Menschen häufig übersehen.

Symptome bei fortgeschrittener Parkinson-Krankheit

Schreitet Parkinson voran, verlangsamen sich Bewegungsabläufe, es kommt zu Gang- und Sprachstörungen. Hände, Beine und Kopf zittern. Manchmal zeigen sich diese Symptome erst bis zu zehn Jahre nach dem Auftreten der ersten Anzeichen, wie der BDN erklärt. Dann nämlich, wenn die Nervenschädigungen schon weiter fortgeschritten sind.

Maßnahmen zur Verlangsamung von Parkinson

Eine möglichst frühe Diagnose ist erstrebenswert, um gezielt gegenzusteuern. Durch Bewegung und Sport lasse sich das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit hinauszögern. Bestimmte Medikamente könnten den Erkrankungsverlauf ebenfalls verlangsamen. (vb / Quelle: dpa/tmn)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek
Quellen:
  • Neurologen und Psychiater im Netz: Frühanzeichen des Parkinson-Syndroms (Abruf: 22.06.2021), neurologen-und-psychiater-im-netz.org

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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