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Ernährung: Essen ohne Gesellschaft erhöht Risiko für Herzkrankheiten

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
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5. November 2021
in News
Eine Frau mit unglücklichem Gesichtsausdruck isst einen Schokoladenkuchen.
Wenn Frauen ihre Mahlzeiten alleine zu sich nehmen, scheint dies das Risiko für Depressionen und Herzerkrankungen erheblich zu erhöhen. (Bild: Pixel-Shot/stock.adobe.com)
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Alleine essen ein Gesundheitsrisiko?

Alleine seine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, scheint bei Frauen das Risiko für Herzerkrankungen zu erhöhen. Umgekehrt könnte ein gemeinsames Essen dazu beitragen, die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren, der führende Todesursache in Deutschland.

In einer aktuellen Studie unter Beteiligung von Forschenden des Medical College of Georgia at Augusta University wurde festgestellt, dass ältere Frauen ein höheres Risiko für Herzerkrankungen haben, wenn sie ihre Mahlzeiten alleine ohne andere Personen verzehren. Die Ergebnisse wurden in dem englischsprachigen Fachblatt der North American Menopause Society (NAMS) „Menopause“ publiziert.

Gesundheitliche Nachteile durch Essen ohne Gesellschaft

Durch die allgemeinen Bemühungen, die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern, hat auch das Bewusstsein für gesunde Essgewohnheiten in den letzten Jahren zugenommen. Dabei wurde laut den Forschenden jedoch ein Faktor häufig nicht ausreichend in Untersuchungen berücksichtigt – die Bedeutung davon, ob Menschen alleine essen oder in Gemeinschaft.

In der aktuellen Studie, an der fast 600 Frauen in den Wechseljahren im Alter von über 65 Jahren teilgenommen haben, verglichen die Fachleute die Gesundheit und das Ernährungsverhalten älterer Frauen, die allein essen, mit dem von Frauen, welche ihre Mahlzeiten in Gesellschaft zu sich nehmen. Anhand dieses Vergleichs wollten sie feststellen, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Essen alleine und der Prävalenz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Risikofaktoren gibt.

„Ältere Frauen, die allein aßen, hatten ein schlechteres Ernährungswissen und eine geringere Nahrungsaufnahme. Außerdem stand das alleine Essen älterer Frauen in starkem Zusammenhang mit dem Auftreten von Angina pectoris. Daher ist es notwendig, bei älteren Frauen, die hauptsächlich allein essen, eine Ernährungsberatung und ein Screening auf kardiovaskuläre Erkrankungen in Betracht zu ziehen“, fassen die Forschenden die Studienergebnisse zusammen.

Warum Menschen so oft alleine essen

Jüngsten Veränderungen in der Gesellschaft haben dazu geführt, dass mehr Menschen als je zuvor alleine essen. Einer der Hauptgründe dafür ist die steigende Zahl von Einpersonenhaushalten. Aber auch durch die COVID-19-Pandemie wurde das gemeinsame Essen mit anderen weiter eingeschränkt. Zusätzlich sind laut dem Team mobile Plattformen für Essenslieferdienste immer beliebter geworden, was die Menschen noch mehr motiviere, allein zu essen.

Fettleibigkeit und hoher Blutdruck durch Alleinessen

Auch habe eine frühere Studie bereits ergeben, dass eine höhere Häufigkeit des Alleinessens mit einem höheren Risiko für abdominale Fettleibigkeit und erhöhten Blutdruck verbunden ist, so die Fachleute in einer Pressemitteilung.

Wenn Menschen alleine essen, neigen sie dazu, schneller zu essen, was häufig zu einem Anstieg des Body-Mass-Index (BMI), des Taillenumfangs, des Blutdrucks und der Blutfettwerte führt, erklären die Forschenden weiter. Alle dies seien Risikofaktoren für des metabolischen Syndrom und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen führende Todesursache

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind ihrerseits laut dem Robert Koch-Institut (RKI) die führende Todesursache in Deutschland und insgesamt für etwa 40 Prozent aller Sterbefälle hierzulande verantwortlich. Zusätzlich sorgen Herz-Kreislauf-Erkrankungen für hohe gesellschaftliche Krankheitskosten, da sie mit erheblichen individuellen Krankheitsfolgen verbunden sind.

Mahlzeiten in Gesellschaft von Vorteil

Seine Mahlzeiten in Gesellschaft zu sich zu nehmen, könnte hier den aktuellen Studienergebnissen zufolge unter Umständen zur einer deutlichen Senkung des Risikos beitragen. Außerdem habe das Essen alleine auch einen Einfluss auf die psychische Gesundheit und wurde bereits als Risikofaktor für Depressionen identifiziert, berichten die Forschenden. Depressionen wiederum seien ebenfalls mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Es spricht demnach viel dafür, seine Mahlzeiten häufiger in Gesellschaft zu sich zu nehmen.(as)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alexander Stindt
Quellen:
  • Han-Gyo Choi, Hye-Jin Kim, Seok-Jung Kang: Association between eating alone and cardiovascular diseases in elderly women; in: Menopause (veröffentlicht 01.11.2021), Menopause
  • Robert Koch-Institut: Herz-Kreislauf-Krankheiten (Stand 30.07.202), RKI
  • The North American Menopause Society: Can Eating Alone Be Bad for Your Heart? (veröffentlicht 03.11.2021)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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