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Berufstätige melden sich 2013 häufiger krank

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
14. August 2013
in News
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DAK-Gesundheit Auswertung: Sprunghafter Anstieg von Erkältungskrankheiten im ersten Halbjahr

14.08.2013

Der lange Winter hat seine Spuren bei der Gesundheit hinterlassen: Die Deutschen waren im ersten Halbjahr 2013 häufiger krank als im Jahr zuvor. Das hat eine Auswertung aller Krankmeldungen von Versicherten der DAK-Gesundheit in den ersten sechs Monaten ergeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Krankenstand von 3,8 Prozent auf 4,1 Prozent an.

Das schlechte Wetter dürfte eine entscheidende Rolle für die Zunahme der Ausfalltage gespielt haben. Das zeigt sich daran, dass dieses Jahr auffallend viele Menschen wegen Erkältungskrankheiten im Job ausgefallen sind. Die Zahl der Atemwegsinfektionen stieg sprunghaft an. Während Husten, Bronchitis und Lungenentzündung im ersten Halbjahr 2012 nur 16,8 Prozent aller Fehltage verursacht haben, liegt ihr Anteil dieses Jahr bislang bei 22,3 Prozent.

Mehr Berufstätige sind erkrankt
Insgesamt sind auch mehr Beschäftigte wegen einer Erkrankung zuhause geblieben als im ersten Halbjahr 2012. 38,7 Prozent aller Berufstätigen haben sich bei ihrem Arzt mindestens ein Mal eine Krankschreibung geholt, gegenüber 34,6 Prozent im Jahr zuvor. Die Erkrankungen dauerten im Durchschnitt 11,6 Tage an.

Psychische Beschwerden sind dritthäufigste Ursache für Fehltage
Nach den Atemwegsinfektionen waren Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (z.B. Rückenschmerzen) und psychische Erkrankungen (z.B. Depressionen) für die meisten Fehltage im Job verantwortlich. Allein auf diese drei Diagnosegruppen entfallen mehr als die Hälfte aller Arbeitsunfähigkeitstage. In den östlichen Bundesländern waren Berufstätige insgesamt häufiger krankgeschrieben. Im Osten betrug der Krankenstand durchschnittlich 5,0 Prozent, im Westen nur 3,9 Prozent.

Für die Analyse zum Krankenstand wurden die Daten von 2,7 Millionen erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet. (pm)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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