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Cannabis mit THC & CBD kann nachweisbar Migräneattacken lindern

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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20. Januar 2026
in News
Arzt hält Hände um ein Cannabis-Symbol
Cannabis bietet vielfältigen medizinischen Nutzen und auch bei der Behandlung von Migräne zeigt es eine überzeugende Wirkung. (Bild: visivasnc/stock.adobe.com)
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Cannabis kann bei der Migräne-Behandlung einen signifikanten Beitrag leisten. So ist das verdampfen und inhalieren von Cannabis mit einer deutlichen Linderung der Symptome verbunden, wobei der THC- und CBD-Gehalt der Blüten allerdings die Wirkung beeinflussen.

Forschende der University of California San Diego und des Albert Einstein College of Medicine haben in einer aktuellen Studie die Wirkung von Cannabis mit unterschiedlichem Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) gegen akute Migräne untersucht. Die Ergebnisse sind in dem Fachmagazin „Headache“ veröffentlicht.

Kurzübersicht der wichtigsten Inhalte

  • Cannabis mit THC- und CBD-Gehalt kann bei akuten Migräneattacken eine signifikante Schmerzlinderung und eine deutliche Reduzierung der belastendsten Symptome bewirken.
  • Cannabis, das nur THC enthält, ist deutlich weniger wirksam.
  • Cannabis mit CBD alleine zeigt keine signifikante Wirkung.
  • Cannabis mit der Kombination aus THC und CBD zu vaporisieren, erscheint als vielversprechende Behandlungsoption für Migränepatientinnen und -patienten.

Migräne: Mehr als einfache Kopfschmerzen

Bei akuten Migräneattacken leiden die Betroffenen nicht nur unter Kopfschmerzen, sondern es zeigen sich oftmals auch sogenannte Aurasymptome wie Sehstörungen, Geräusch- und Lichtempfindlichkeit oder Übelkeit und Erbrechen.

Obwohl sich die Behandlungsoptionen in den letzten Jahren durchaus verbessert haben, lässt sich mit den gängige Methoden bei vielen Betroffenen jedoch keine Linderung erreichen. Allerdings deuteten früherer präklinische und retrospektive Studien bereits darauf hin, dass Cannabinoide hier möglicherweise einen wichtigen Beitrag leisten könnten, erläutert das Team.

Kann Cannabis helfen?

In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Crossover-Studie mit 92 Migränepatientinnen und -patienten überprüften die Forschenden daher die Wirkung von Cannabis. Die Teilnehmenden vaporisierten bei bis zu vier separaten Migräneattacken Cannabis mit unterschiedlichem THC- und CBD-Gehalt.

So erhielten die Teilnehmenden in randomisiert wechselnder Reihenfolge eine THC-dominante Variante, eine CBD-dominante Variante, Cannabis mit hohem Gehalt an THC und CBD oder ein Placebo, berichtet das Forschungsteam.

Zwischen den behandelten Migräneattacken habe ein zeitlicher Abstand von mindestens einer Woche bestanden und der primärer Endpunkt sei die Schmerzlinderung gewesen. Als sekundäre Endpunkte wurden den Fachleuten zufolge die Schmerzfreiheit und die Freiheit von den belastendsten Symptomen betrachtet.

Kombination aus THC & CBD hilft

Insgesamt wurden bei den 92 Teilnehmenden 247 Migräneattacken behandelt und Cannabis mit der Kombination aus THC und CBD bewirkte in rund 67 Prozent der Anwendungen eine signifikante Schmerzlinderung. Auch konnten knapp 35 Prozent hiermit völlige Schmerzfreiheit und mehr als 60 Prozent eine Freiheit von den belastendsten Symptomen erreichen, so das Forschungsteam.

Zwar sei das THC-dominante Cannabis hinsichtlich der Schmerzlinderung ebenfalls wirksamer als Placebos, jedoch nicht hinsichtlich der Schmerzfreiheit oder der Linderung der belastendsten Symptome.

Und die CBD-dominante Variante habe hinsichtlich Schmerzlinderung, Schmerzfreiheit oder der Linderung der belastendsten Symptome nicht besser abgeschnitten als ein Placebo. Bei allen Cannabisvarianten seien keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse aufgetreten.

Vielversprechende Behandlungsoption

Damit erscheint Cannabis mit der Kombination aus THC und CBD als vielversprechende Behandlungsoption gegen akut Migräneattacken, wobei die Forschenden allerdings einschränkend darauf hinweisen, dass die Studie nicht die Langzeitwirkungen bei häufiger Anwendung untersucht hat. Hier seien daher nun weitere Studien erforderlich. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Nathaniel M. Schuster, Mark S. Wallace, Thomas D. Marcotte, Dawn C. Buse, Euyhyun Lee, Lin Liu, Michelle Sexton: Vaporized cannabis versus placebo for acute migraine: A randomized, double-blind, placebo-controlled crossover trial ; in Headache (veröffetnlicht 30.12.2025), headachejournal.onlinelibrary.wiley.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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