• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Depressionen: Hirnaktivität zeigt die effektivste Therapie an

Volker Blasek
Verfasst von Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek, Medizinischer Fachredakteur
20. Februar 2019
in News
Teile den Artikel

Neues Verfahren macht Depressionen besser behandelbar

Ein österreichisches Forschungsteam hat kürzlich ein neues Verfahren bei Depressionen vorgestellt, mit dem die Hirnaktivität der Betroffenen abgelesen wird. Dadurch können die Medizinerinnen und Mediziner direkt erkennen, ob eine medikamentöse Therapie mit Antidepressiva Erfolg haben wird oder nicht.

Forschende der MedUni Wien haben gemeinsam mit internationalen Kollegen ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich eine Depression besser behandeln lässt. Dabei wird die Hirnaktivität der Betroffenen mittels eines bildgebenden Verfahrens aufgezeichnet. Anhand der Daten können die behandelnden Ärztinnen und Ärzte schon zu Therapiebeginn erkennen, ob Antidepressiva anschlagen werden oder nicht. Nach Angaben der Forschenden soll so die Behandlungsdauer deutlich verkürzt werden. Die Forschenden stellten ihre Ergebnisse kürzlich in dem Fachjournal „Translational Psychiatry“ vor.

Versuch und Irrtum

Laut der Gesundheitsorganisation WHO ist die Depression die häufigste psychische Erkrankung im Erwachsenenalter. Wie die Stiftung Deutsche Depressionshilfe mitteilt sind allein in Deutschland 5,3 Millionen Menschen betroffen. Es gibt zwar effektive Therapien zur Heilung, doch nicht jede Behandlung springt bei allen Betroffenen an. Die richtige Therapie zu finden läuft in der Regel nach dem „Trial and Error“-Prinzip: Man versucht etwas und schaut, ob es funktioniert. Oft müssen Medikamente mehrmals umgestellt werden, bevor sich die Symptome verbessern. Laut den Forschenden der MedUni Wien soll sich dies nun ändern.

Die richtige Therapie schon beim Behandlungsbeginn erkennen

Wie das österreichische Studienteam zeigte, lässt sich der Erfolg einer Depressionstherapie bereits zu Beginn der Behandlung an der Hirnaktivität ablesen. „Patienten mit genügend starker Aktivität im Vorderhirn sprachen auf die Therapie mit einem Antidepressivum an, während bei Patienten, bei denen dies nicht der Fall war, ein Therapieerfolg ausblieb“, resümiert der Studienleiter Lukas Pezawas das Resultat der Studie in einer Pressemitteilung.

Wieso zeigt die Hirnaktivität die richtige Behandlung an?

Getestet wurde das Verfahren mit dem am häufigsten verordneten Antidepressivum Escitalopram, welches zu einer Erhöhung von Serotonin in den Nervenzellen führen soll. Grundvoraussetzung für den Therapieerfolg ist laut den Forschenden, dass das Vorderhirn aktiv genug ist, um die Wirkung des Antidepressivums zu unterstützen. Dies kann durch ein bildgebendes Verfahren ermittelt werden.

Weitreichende Folgen in der Depressionsbehandlung

„Diese Ergebnisse sind wichtig für das Verständnis, wieso ein Antidepressivum bei einem Patienten wirkt und beim Anderen nicht“, erklärt Pezawas. Dies habe weitreichende Folgen für das weitere ärztliche Vorgehen. Durch das neue Verfahren könne die Besserungsraten bei heute erhältlichen Antidepressiva deutlich gesteigert werden. Zudem können Ärztinnen und Ärzte in Zukunft schneller entscheiden, ob medikamentöse oder psychotherapeutische Maßnahmen ergriffen werden müssen. (vb)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Masern in der Schweiz - eine Ursache: Impfgegner

Wird Gebärmutterhalskrebs in den nächsten Jahrzehnten weltweit ausgerottet?

Jetzt News lesen

Eine Knoblauch-Knolle vor weißem Hintergrund

Knoblauch stärkt nicht nur die Abwehrkräfte

24. August 2025
Kurkumapulver und frische Kurkumawurzel

Kurkuma ermöglicht Gewichtsabnahme bei Diabetes

23. August 2025
Mann fasst sich ans Herz.

Herzschwäche: Darmflora zeigt größeren Einfluss als bisher angenommen

22. August 2025
Salzstreuer und verschüttetes Salz auf einer schwarzen Oberfläche

Salzreiche Ernährung fördert Gehirnentzündungen & Bluthochdruck

22. August 2025
Eine große Auswahl an ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten

Ernährung: Warum ausreichend Ballaststoffe wichtig sind

21. August 2025
Eine Auswahl an verschiedenen Käsesorten

Endometriose: Diese Lebensmittel können Risiko deutlich senken

20. August 2025

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR