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DAK: Deutlich mehr Erkältungen im ersten Halbjahr 2015

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
26. August 2015
in News
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Krankschreibungen wegen Erkältungen drastisch gestiegen
Der Krankenstand ist im ersten Halbjahr 2015 leicht gestiegen, woran insbesondere die vermehrten Erkältung einen maßgeblichen Anteil hatten, so das Ergebnis einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit. Die Anzahl der Fehltage aufgrund von Schnupfen und Husten sei um 53 Prozent gestiegen, berichtet die DAK von den Ergebnissen der aktuelle Krankenstands-Analyse durch das Berliner IGES Institut. Berücksichtigt wurden die Daten von 2,6 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten aus dem ersten Halbjahr 2015.

Insgesamt ist der Krankenstand im ersten Halbjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent gestiegen, so die Mitteilung der DAK-Gesundheit. Mehr als ein Drittel der Berufstätigen (38,3 Prozent) sei im ersten Halbjahr 2015 mindestens einmal krankgeschrieben gewesen. Hierbei hatten laut Angaben der Krankenkasse neben Muskel-Skelett-Krankheiten und psychischen Erkrankungen insbesondere Erkältungskrankheiten einen hohen Anteil.

Atemwegserkrankungen zweitlängster Grund für Krankschreibungen
Insgesamt seien 56 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage auf drei Diagnosegruppen entfallen, berichtet die DAK. Häufigster Krankschreibungsgrund waren Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen, auf die jeder fünfte Fehltag (20,6 Prozent) entfiel. Auf Platz zwei lagen die Atemwegserkrankungen mit einem Anteil von 20,4 Prozent an allen Fehltagen. Insbesondere die Krankheitsfälle aufgrund von Schnupfen und Husten seien hier stark gestiegen. Dabei waren Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer bei Erkältungen habe im ersten Halbjahr 2015 bei 6,6 Tagen gelegen.

Extrem lange Ausfallzeiten bei psychischen Erkrankungen
Auf Platz drei der Krankschreibungsgründe fanden sich die psychische Erkrankungen mit einem Anteil von 15 Prozent. Sie waren laut Angaben der DAK durch extrem lange Ausfallzeiten gekennzeichnet. Durchschnittlich 36,5 Tage seien die Betroffenen nicht arbeitsfähig gewesen. Die Erkrankungsdauer habe im Durchschnitt über alle Krankheitsgruppen indes lediglich 11,7 Tage betragen. Der leichte Anstieg des Krankenstandes ist nach Einschätzung des DAK-Vorstandschefs Herbert Rebscher „nicht dramatisch“ und Erkältungswellen seien immer wieder zu verzeichnen. „In diesem Jahr waren die Erkältungskrankheiten jedoch besonders hartnäckig“, räumt Rebscher ein. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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