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Diese Fehler machen Sportler häufig bei der Hautpflege

Volker Blasek
Verfasst von Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek, Medizinischer Fachredakteur
20. Januar 2020
in News
Ein Mann wischt sich den Schweiß mit einem Handtuch ab.
Seitenstiche sind sehr schmerzhaft. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
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Dem Schweiß freie Bahn lassen

Sport ist gesund – das ist allgemein bekannt. Viele Sportlerinnen und Sportler haben jedoch Probleme mit der Haut, da der Schweiß die Haut reizen kann. Der Hautarzt Sven Hawerkamp macht zwei häufige Fehler bei der Hautpflege dafür verantwortlich.

Vor dem Joggen gründlich eincremen und danach sofort unter die Dusche springen: Damit machen Sportler schon zwei grundlegende Dinge falsch. Laut Hautarzt Hawerkamp ist die denkbar schlechteste Lösung, dem Schweiß keinen Raum zu geben.

Richtige Hautpflege beim Training

Schweiß ist lästig – und verschwitzte Haut trocknet schnell aus. Hautpflegeprodukte sollten Sportlerinnen und Sportler daher nicht direkt vor dem Training auftragen, sondern bereits einige Zeit zuvor, erklärt der Hautspezialist in der „Apotheken Umschau“ (Ausgabe B01/20). Sonst würden die Poren versiegelt.

Deos ohne Aluminiumsalze verwenden

Deos sind laut Hawerkamp erlaubt, sollten aber keine Aluminiumsalze enthalten, da diese die Haut zusätzlich reizen. Die Sportkleidung sollte zudem atmungsaktiv und nicht zu eng sein. Dafür bieten sich Funktionstextilien zum Beispiel aus Merinowolle, Seide oder Synthetikfaser-Mischungen an.

Nachschwitzen lassen

Und nach dem Sport ab unter die Dusche? Unbedingt, aber nicht sofort. Wie Hawerkamp empfiehlt, sollte man dem Kreislauf nach dem Sport Zeit zum herunterfahren lassen und das damit verbundene Nachschwitzen abwarten. Erst dann sollte man unter die Dusche hüpfen. (vb; Quelle: dpa/tmn).

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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