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Essen verschlingen: Wer sein Essen runter schlingt, wird übergewichtig

Sebastian Bertram
Verfasst von Sebastian Bertram
17. November 2015
in News
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Einer neuen Studie zufolge wird das Risiko zuzunehmen erhöht, wenn man das Essen besonders schnell runter schlingt anstatt es langsam zu genießen. Auch auf die Cholesterinwerte haben die Essgewohnheiten demnach Einfluss.

Gewichtszunahme durch langsames Essen vermeiden
Ein Team japanischer und chinesischer Forscher kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass diejenigen, die langsam essen, seltener dick werden. Drei Jahre lang verfolgten die Wissenschaftler die Essgewohnheiten von knapp 9.000 Menschen. Wie die „Apotheken Umschau“ (Ausgabe 11/2015 B l) berichtet, setzten jene, die ihre Mahlzeiten besonders hastig hinunter schlangen, im Lauf der Studiendauer tendenziell mehr Hüftspeck an und zeigten häufiger bedenkliche Cholesterinwerte. Sich beim Essen bewusst Zeit zu lassen, könnte also helfen, einer Gewichtszunahme vorzubeugen, so das Fazit der Forscher.

Blähungen vorbeugen
Ein weiterer Vorteil: In Ruhe essen kann Blähungen vorbeugen. Gesundheitsexperten raten daher, sich die Zeit zu nehmen, langsam zu kauen, sich ausreichend gesund zu ernähren und nach Möglichkeit beim Essen nicht viel zu sprechen. Darüber hinaus ist es ratsam, genügend Flüssigkeit, auch während des Essens, zu sich zu nehmen. Beim schnellen Essen und vielen Reden werden große Mengen an Luft mit verschluckt, die dann in den Verdauungstrakt mit hinein gelangt. Des Weiteren hilft ein Spaziergang nach dem Essen die Verdauung anzuregen.(ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Sebastian Bertram

Sebastian Bertram

Sebastian Bertram ist Geschäftsführer von Heilpraxisnet. Er arbeitete über zehn Jahre als Sozialarbeiter im stationären Bereich der therapeutischen Jugendhilfe in leitender Funktion. Seine Themenschwerpunkte sind Psychologie, therapeutisches Arbeiten und Sozialpädagogik.

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