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Herzgesundheit, Lebenserwartung & Erfolg von Krebstherapien abhänging vom Thymus

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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6. April 2026
in News
Ein älterer Mann trägt eine ältere Frau Huckepack.
Die Gesundheit im Alter und die Lebenserwartung werden offenbar signifikant durch den Thymus beeinflusst. (Bild: Kzenon/stock.adobe.com)
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Die Bedeutung des Thymus für unsere Gesundheit wurde bisher offenbar massiv unterschätzt. Das lymphatische Organ scheint nicht nur in der Kindheit eine wichtige Rolle zu spielen, sondern auch die Herzgesundheit im Erwachsenenalter, die Lebenserwartung und den Erfolg von Krebstherapien zu beeinflussen.

Ein Forschungsteam des Mass General Brigham hat in zwei Studien mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) die überraschenden Zusammenhänge zwischen der Thymus-Gesundheit und dem Risiko schwerwiegender altersbedingter Erkrankungen, der Lebenserwartung sowie dem Erfolg von Immuntherapien aufgedeckt.

Kurzübersicht der wichtigsten Inhalte

  • Die Gesundheit des Thymus steht in engem Zusammenhang mit der Lebenserwartung.
  • Eine gute Thymusgesundheit senkt das frühzeitige Sterberisiko und insbesondere das Risiko für Todesfälle infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Bei Krebs ist eine bessere Thymusgesundheit mit einem geringeren Fortschreiten der Erkrankung und einem deutlich reduzierten Sterberisiko verbunden.
  • Der Thymus erscheint insgesamt als vielversprechender Ansatzpunkt zur Förderung eines langen, gesunden Lebens.

Thymus nach der Pubertät inaktiv?

Der Thymus ist ein kleines Organ im Brustkorb, das T-Zellen trainiert und so das Immunsystem auf den Schutz des Körpers vor Infektionen und Krankheiten vorbereitet, wobei bisher die Annahme galt, dass das Organ nach der Pubertät weitgehend inaktiv bleibe, erläutert das Forschungsteam.

Denn mit dem Alter schrumpfe der Thymus und produziere weniger neue T-Zellen. Ob er möglicherweise dennoch einen Einfluss auf die Gesundheit von Erwachsenen hat, versuchten die Forschenden nun mithilfe von künstlicher Intelligenz zu klären.

Welchen Einfluss hat der Thymus?

In der ersten Studie analysierte die KI die Röntgenaufnahmen von mehr als 25.000 Teilnehmenden der National Lung Screening Trial und von knapp 2.600 Teilnehmenden der Framingham Heart Study, um mögliche Zusammenhänge der Thymus-Gesundheit mit dem Risiko altersbedingter Erkrankungen und der Lebenserwartung zu ermitteln.

Auf Basis von Größe, Form und Zusammensetzung des Thymus wurde ein „Thymusgesundheits-Score“ erstellt und Personen mit einem hohen Score hatten ein um etwa 50 Prozent geringeres Sterberisiko innerhalb des zwölfjährigen Beobachtungszeitraums als Teilnehmende mit einem niedrigem Score, berichtet das Team.

Deutlich reduziertes Sterberisiko

Das Risiko für kardiovaskuläre Todesfälle sei sogar 63 Prozent niedriger ausgefallen und das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, um 36 Prozent niedriger, ergänzen die Forschenden. Diese Zusammenhänge seien auch nach Berücksichtigung des Alters und anderer Gesundheitsfaktoren signifikant geblieben.

Weiterhin habe sich auch ein Zusammenhang zwischen schlechter Thymus-Gesundheit und modifizierbaren Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Adipositas und Bewegungsmangel ergeben. Ebenso zeigten sich hier Verbindungen mit systemischen Entzündungen und metabolischer Dysregulation, erläutern die Forschenden.

Auswirkungen auf den Erfolg von Krebstherapien

In der zweiten Studie analysierte das Team die Computertomografie-Aufnahmen und die Behandlungsergebnisse von Immuntherapien bei rund 3.500 Krebspatientinnen und -patienten, um mögliche Zusammenhänge mit der Thymus-Gesundheit zu ermitteln.

Dabei zeigte sich, dass eine besseren Thymus-Gesundheit mit einem deutlich geringeren Risiko für ein Fortschreiten der Krebserkrankung und einem um bis zu 44 Prozent geringeren Sterberisiko innerhalb des Studienzeitraums verbunden war, so das Forschungsteam.

Dies deute auf eine bisher unterschätzte Rolle des Thymus bei dem Erfolg moderner Krebsimmuntherapien hin.

Fehlendes Puzzleteil gefunden

„Der Thymus wurde jahrzehntelang vernachlässigt und könnte ein fehlendes Puzzleteil sein, um zu erklären, warum Menschen unterschiedlich altern und warum Krebsbehandlungen bei manchen Patienten versagen“, betont Studienautor Dr. Hugo Aerts.

Die Studienergebnisse zeigen, dass die Gesundheit des Thymus viel mehr Aufmerksamkeit verdient und auch neue Wege eröffnen könnte, um zu verstehen, wie das Immunsystem im Alter geschützt werden kann, so Aerts.

Der Thymus bilde einen zentralen Regulator der immunvermittelten Alterung und der Krankheitsanfälligkeit im Erwachsenenalter und biete ein vielversprechendes Ziel für präventive und regenerative Strategien zur Förderung des gesunden Alterns und zur Erhöhung der Lebenserwartung. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Simon Bernatz, Vasco Prudente, Suraj Pai, Asbjørn K. Attermann, Yumeng Cao, Jiachen Chen, Asya Lyass, Borek Foldyna, Leonard Nürnberg, Keno Bressem, Christopher Abbosh, Charles Swanton, Mariam Jamal-Hanjani, Michael T. Lu, Joanne M. Murabito, Kathryn L. Lunetta, Nicolai J. Birkbak, Hugo J. W. L. Aerts: Thymic health consequences in adults; in: Nature (veröffentlicht 18.03.2026), nature.com
  • Simon Bernatz, Vasco Prudente, Suraj Pai, Asbjørn K. Attermann, Alessandro Di Federico, Andrew Rowan, Selvaraju Veeriah, Lars Dyrskjøt, Leonard Nürnberg, Joao V. Alessi, Patrick A. Ott, Elad Sharon, Allan Hackshaw, Nicholas McGranahan, Christopher Abbosh, Raymond H. Mak, Danielle Bitterman, Mark Awad, Biagio Ricciuti, Charles Swanton, Mariam Jamal-Hanjani, Nicolai J. Birkbak, Hugo J. W. L. Aerts: Thymic health and immunotherapy outcomes in patients with cancer; in: Nature (veröffentlicht 18.03.2026), nature.com
  • Mass General Brigham: Long dismissed in adult health, the thymus may be critical for longevity and cancer treatment (veröffentlicht 18.03.2026), massgeneralbrigham.org

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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