• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Laborproben nach Chemieunfall in Oestrich-Winkel

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
29. August 2012
in News
Teile den Artikel

Hessisches Landeslabor untersucht Lebensmittelproben nach Chemieunfall in Oestrich-Winkel

29.08.2012

Der Chemieunfall in einer Schaumstofffabrik in Oestrich-Winkel hatte Mitte August Schrecken und Besorgnis unter den Bürgern der kleinen Gemeinde im Rheingau (Hessen) verbreitet. Sie fürchteten langfristige Belastungen durch freigesetzte Schadstoffe. Erneute Laborproben haben nun ergeben, dass keine Rückstände des giftigen Toluylendiisocyanats (TDI) in vor Ort angebauten Lebensmitteln nachzuweisen sind.

Zwölf Lebensmittelproben aus den Privatgärten in unmittelbarer Nachbarschaft zum Unglücksort des Chemieunfalls hat das Hessische Landeslabor auf TDI und dessen Abbauprodukte untersucht. Sämtliche Laborproben waren negativ, so die offizielle Mitteilung. Die Bürger in Oestrich-Winkel können demnach Aufatmen. Eine längerfristige Belastung durch die freigesetzten Giftstoffe ist offenbar nicht zu erwarten.

Zwölf Lebensmittelproben nach dem Chemieunfall untersucht
Binnen weniger Tage nach dem Chemieunfall in Oestrich-Winkel wurde „im Hessischen Landeslabor eine Analysenmethode zur Bestimmung des aus einem Tank des Herstellers freigesetzten Toluylendiisocynat (TDI) etabliert“, so die Mitteilung des Landeslabors. „Mit unserer empfindlichen Untersuchungsmethode haben wir bisher insgesamt zwölf Lebensmittelproben auf TDI und seine Abbauprodukte untersucht und dies alles mit negativem Ergebnis“, betonte der Direktor des Hessischen Landeslabors, Professor Dr. Hubertus Brunn, in Gießen. Jeweils „eine Probe Gurken, Nektarinen, Tomaten, Walnüsse, Zitronen und Birnen sowie sechs Proben Riesling-Trauben“ wurden von dem Landeslabor überprüft. Obst, Gemüse und Nüsse stammten aus Privatgärten in unmittelbarer Nachbarschaft zum Unfallort. Die Weintrauben wurden von Weinkontrolleuren des Landeslabors aus verschiedenen Weinbergparzellen in Oestrich-Winkel entnommen, welche zum Zeitpunkt des Chemieunfalls in der Hauptwindrichtung lagen.

Erleichterung angesichts der Ergebnisse des Hessischen Landeslabors
„Wären die Stoffe hier angekommen, hätten wir sie auch gefunden“, erläuterte der Direktor des Hessischen Landeslabors. Die negativen Untersuchungsergebnisse sind demnach ein Beleg dafür, dass kein Eintrag der Giftstoffe stattgefunden hat. „Um auch noch das letzte mögliche Risiko für die Verbraucherinnen und Verbraucher auszuschließen“, werden „neben den bereits untersuchten Proben in Kürze voraussichtlich noch einige Bodenproben analysiert“, erläuterte Brunn. Angesichts der bisherigen Laborergebnissen seien „diese Untersuchungen jedoch eher theoretischer Natur.“ Der Bürgermeister der Gemeinde Oestrich-Winkel im Rheingau, Paul Wiemann (CDU), zeigte sich von der aktuellen Mitteilung des Landeslabors durchaus erleichtert.

Mit Blausäure verwandte hochgiftige Chemikalie freigesetzt
Bei dem Chemieunfall in Oestrich-Winkel trat zunächst am Montag dem 13. August die giftige Chemikalie TDI bei einem Ladevorgang aus einem Sicherheitsventil aus. Offenbar war beim Produktionsprozess Wasser in das System gelangt und hatte zu einer unkontrollierten thermischen Reaktion geführt. Das entstandene Gas wurde anschließend durch das Sicherheitsventil freigesetzt. Es bildete sich eine Gaswolke, die von der Feuerwehr in einem mehrstündigen Einsatz mit Wasser gebunden wurde. In den kommenden Stunden reagierte der Stoff in dem betroffenen Tank anscheinend jedoch weiter, was am frühen Dienstagmorgen eine Verpuffung zur Folge hatte, die den Deckel des Chemietanks wegsprengte. Freigesetzt wurde die mit hochgiftiger Blausäure verwandte Chemikalie Isocyanat. Eine Substanz die laut Greenpeace „Husten, Atemnot, Schnupfen und Augenreizungen“ verursacht. In hohen Konzentrationen könne sie sogar tödlich sein. 26 Personen wurden aufgrund möglichem Kontakts mit dem Giftstoff vorsorglich im Krankenhaus behandelt, konnten jedoch relativ zeitnah wieder entlassen werden. (fp)

Bild: Matthias Preisinger / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Schulkinder: Mehr Leistung durch Frühstück

Forscher konstruieren künstliches Auge für Blinde

Jetzt News lesen

Ist es möglich, dass durch Stress ergraute Haare ihre ursprüngliche Farbe wiedererlangen? (Bild: Volodymyr/stock.adobe.com)

Süße Softdrinks und Alkohol erhöhen Risiko für Haarausfall

27. August 2025
Diverse grüne Brokkoliköpfe liegen aufeinander und bilden einen Berg

Darmkrebs: Brokkoli & andere Kreuzblütler senken Risiko

26. August 2025
Eine Knoblauch-Knolle vor weißem Hintergrund

Knoblauch stärkt nicht nur die Abwehrkräfte

24. August 2025
Kurkumapulver und frische Kurkumawurzel

Kurkuma ermöglicht Gewichtsabnahme bei Diabetes

23. August 2025
Mann fasst sich ans Herz.

Herzschwäche: Darmflora zeigt größeren Einfluss als bisher angenommen

22. August 2025
Salzstreuer und verschüttetes Salz auf einer schwarzen Oberfläche

Salzreiche Ernährung fördert Gehirnentzündungen & Bluthochdruck

22. August 2025

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR