Neue S3-Leitlinie zu Zwangsstörungen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

14.03.2015

Aktuell ist eine neue S3-Leitlinie zur Therapie von Zwangsstörungen erschienen. Sie soll Orientierung für die Therapie liefern.
In Deutschland leiden jedes Jahr etwa 2,3 Millionen Menschen unter den Symptomen einer Zwangsstörung. Die Krankheit beeinträchtigt nicht nur stark das eigene Leben, sondern auch das der Angehörigen. Häufig werden sie jedoch falsch, spät oder gar nicht diagnostiziert. Nun soll eine unter der Schirmherrschaft der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) neu entwickelte Leitlinie Orientierung für die Behandlung von Zwangsstörungen bieten.

Die Leitlinie bündelt das aktuell vorhandene Forschungswissen und stellt eine Entscheidungsgrundlage zur Behandlung und Betreuung von Personen mit Zwangsstörungen dar. Sie enthält insgesamt 71 Empfehlungen und Statements, die auch den betroffenen Patienten und ihren Angehörigen transparent gemacht werden. Die Leitlinien sind hier zu finden. (pm)

Bild: Nazariy Kryvosheyev / pixelio.de

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.