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Rückruf für Spinat bei Rewe: Gesundheitsgefahr für bestimmte Menschen

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
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28. September 2022
in News
Eine Frau greift in die Tiefkühltruhe in einem Supermarkt.
Die Firma ARDO GmbH ruft das Tiefkühlprodukt „REWE Beste Wahl, Blattspinat portioniert“ wegen einem nicht deklarierten Allergen zurück. (Bild: Peter Atkins/stock.adobe.com)
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Rückruf bei Rewe: Allergen in Tiefkühlprodukt nicht gekennzeichnet

Die Firma ARDO GmbH hat einen Rückruf für das Tiefkühlprodukt „REWE Beste Wahl, Blattspinat portioniert“ in der 500-Gramm-Packung gestartet. Laut dem Unternehmen könnte sich in einzelnen Packungen dieses Artikels das Allergen Milch befinden, das nicht auf der Verpackung gekennzeichnet ist.

Laut einer Verbraucherinformation, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf seinem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlicht hat, ruft die Firma ARDO GmbH aus dem nordrhein-westfälischen Ratingen das Produkt „REWE Beste Wahl, Blattspinat portioniert“ wegen einem nicht deklarierten Allergen zurück.

Nicht deklariertes Allergen

Betroffen von diesem Rückruf ist das Tiefkühlprodukt „REWE Beste Wahl, Blattspinat portioniert“ in der 500-Gramm-Packung, mit der EAN-Nummer 4337256041294 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 06/2024 mit der Produktionscharge 142174.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Verpackungen Rahmspinat befindet, welcher das nicht deklarierte Allergen Milch enthält, schreibt das Unternehmen.

Personen, die gegen Kuhmilch allergisch sind, werden gebeten, dieses Produkt mit dem betroffenen MHD nicht zu verzehren. Das Unternehmen hat das betroffene Produkt unmittelbar aus dem Verkauf nehmen lassen. Kundinnen und Kunden können das Produkt im Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Verschiedene Symptome

Wie auf dem öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs „Gesundheit.gv.at“ erklärt wird, können sich bei Menschen mit einer Milchallergie nach dem Konsum von Milch Beschwerden an Lippen, Mund, Rachen, Nase und unteren Atemwegen, Haut und Augen zeigen.

Der Magen-Darm-Trakt, die Lunge und das Herz-Kreislauf-System können ebenfalls betroffen sein. Häufige Reaktionen sind unter anderem ein Kribbeln im Mund, Juckreiz und Schwellungen an den Schleimhäuten entlang der „Schluckstraße“ (von den Lippen bis zum Anus) und an der Haut, plötzliche Atemnot (allergisches Asthma) sowie allergischer Schock

Personen, die Lebensmittel verzehrt haben, die möglicherweise Milch enthalten und Symptome einer allergischen Reaktion auf Kuhmilchproteine aufweisen, wird von Fachleuten empfohlen, sich für eine geeignete Behandlung an eine Ärztin oder einen Arzt zu wenden. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alfred Domke
Quellen:
  • Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs „Gesundheit.gv.at“: Milchallergie, (Abruf: 28.09.2022), Gesundheit.gv.at

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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