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Schaumstoff-Ohrstöpsel nicht mehrfach nutzen

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
13. August 2014
in News
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Hygiene: Schaumstoff-Ohrstöpsel nur ein- bis zweimal verwenden

13.08.2014

Unruhiger Schlaf und Lärm sind nicht gut für die Gesundheit. Manche Menschen greifen zu Ohrstöpseln, wenn der Partner schnarcht oder der Presslufthammer vor dem Fenster rattert. Aus hygienischen Gründen sollte der Gehörschutz aber nicht zu oft benutzt werden.


Lärm schadet der Gesundheit
Wenn man schlecht schläft, weil der Partner schnarcht oder genervt ist weil vor dem Fenster der Presslufthammer rattert, so kann das der Gesundheit schaden. Krach verursacht in vielen Fällen Stress, sodass es dadurch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen oder Bluthochdruck kommen kann. Betroffene haben oft auch unter innerer Unruhe zu leiden. Und zu wenig Schlaf führt zu Müdigkeit. Um den Lärm zu verringern, greifen einige Menschen zu Ohrstöpseln.

An den Stöpseln können sich Hautschuppen und Schweiß sammeln
Verbraucher sollten Schaumstoff-Ohrstöpsel aus hygienischen Gründen jedoch nicht öfter als ein- bis zweimal verwenden, da sich an den zusammendrückbaren Stücken Hautschuppen und Schweiß sammeln. Dies erklärte Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (Biha), laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa. Bei mehrfachem Gebrauch werden sie außerdem hart, wobei sie sich oft schon in neuem Zustand kaum in den engen Gehörgang bekommen lassen.

Bei schmerzendem Gefühl Ohrstöpsel herausnehmen
Laut Frickel führt dies Enge dazu, dass der Gehörschutz beim Einsatz im Ohr hin- und herrutscht und an der Haut reibt. Dies reizt den Gehörgang und kann zu einem unangenehmen, schmerzenden Gefühl führen. Dann hilft nur, die Ohrstöpsel herauszunehmen, um mögliche Ohrenschmerzen zu vermeiden. Ohrstöpsel sind nicht nur aus Schaumstoff, sondern auch aus Materialien wie Weichsilikon, aus Wachs oder mit Plastiklamellen erhältlich. Manche kosten nur wenige Cent, so dass finanzielle Gründe kein Grund sein sollten, den Gehörschutz nicht oft genug zu wechseln. (ad)

Bild: Andreas Morlok / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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