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Haushalts-Spültücher: Schlechter Geruch zeigt starke Verkeimung an

Sebastian Bertram
Verfasst von Sebastian Bertram
3. August 2017
in News
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Egal ob es sich um Spültücher oder Topfschwämme handelt, spätestens wenn Spülutensilien zu riechen beginnen, sollten sie durch neue ersetzt werden. Bei mehrfachem täglichem Gebrauch bleiben Spülschwämme und Co. etwa eine Woche lang gebrauchstauglich. Am wenigsten schnell verkeimen sie, wenn sie nach Gebrauch gründlich ausgewaschen und zum schnellen Trocknen an einem luftigen Platz aufgehängt beziehungsweise aufbewahrt werden.

Wer Tücher mehrfach verwenden möchte, sollte sie bei 60 ° C mit Vollwaschmittel in der Waschmaschine reinigen. Nur so lassen sich die Gehalte an Bakterien und anderen Mikroorganismen so weit reduzieren, dass sich die Utensilien anschließend gut zum Beispiel als Putzlappen eignen.

Vom Erhitzen in der Mikrowelle sollte man dagegen die Finger lassen: erstens können Lappen oder Schwämme zu brennen beginnen, wenn sie zu lange erhitzt werden. Zweitens verringert sich dadurch vor allem nur die Anzahl der ungefährlichen Mikroorganismen, wie erstmals jetzt in einer wissenschaftlichen Untersuchung der Hochschule in Furtwangen ermittelt wurde. Die potenziellen Krankheitserreger überlebten dagegen das Mikrowellenerhitzen besser und konnten sich anschließend und in größerem Maße stärker vermehren als die ungefährlichen Mikroorganismen. Ute Gomm, bzfe

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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