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Studie: Zu viel Zucker in der Schwangerschaft: Erhöhtes Asthma- und Allergierisiko beim Kind?

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
13. Juli 2017
in News
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Viel Zucker schadet dem Nachwuchs
Ein hoher Zuckerkonsum in der Schwangerschaft könnte mit einem erhöhten Risiko für atopische und allergische Erkrankungen für die Kinder einhergehen. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt britische Wissenschaftler.

Der Konsum von raffiniertem Zucker fruktosehaltigem Maissirup ist in den letzten jahrzehnten stark angestiegen. Im gleichen Zeitrahmen haben allergische Erkrankungen in den westlichen Ländern zugenommen.

Wissenschaftler der Queen Mary Universität in London gingen der Frage nach, ob es hier einen kausalen Zusammenahng gibt. Dieser ist denkbar, da die Verstoffwechselung von Fruktose in der Leber mit einem Entzündungsreiz verbunden ist und die vermehrte Bildung von Harnsäure eine allergische TH2-Antwort des Immunsystems fördern könnte.

Das Forscherteam hat die Daten der Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC) ausgewertet, die seit den frühen 1990er Jahren eine Kohorte von Kindern seit der Schwangerschaft ihrer Mütter begleitet. Sie werteten die Informationen aus Ernährungsfragebögen aus, die die Mütter ausgefüllt hatte, und setzen diese mit der Quote atopischer Erkrankungen in Korrelation.

Die Kinder der Mütter mit dem höchsten Zuckerkonsum erkrankten zu 38% häufiger an einer Atopie. An einem atopischen Asthma erkrankten diese Kinder sogar doppelt so häufig wie Kinder von Müttern mit dem niedrigsten Zuckerkonsum.

Die Ergebnisse müssen allerdings noch in weiteren Untersuchungen bestätigt werden. Die Studie finden Sie hier.

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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