Gesund werden: Jeden Tag mindestens 10000 Schritte für Büroangestellte sehr wichtig

Alfred Domke
Büroarbeiter sollten jeden Tag auf 10000 Schritte kommen
Rückenschmerzen und Verspannungen: Wer wegen seinem Job viel Zeit im Sitzen verbringt, gefährdet seine Gesundheit. Büroangestellte sollten daher auf ausreichende Bewegung zwischendurch achten. Gesundheitsexperten empfehlen, täglich mindestens 10.000 Schritte zu machen.

Den ganzen Tag auf dem Bürostuhl
Millionen Menschen in Deutschland verbringen ihren Arbeitstag sitzend, bewegen sich meist wenig und starren ständig auf einen Monitor. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich bei Büroarbeitern häufig Beschwerden wie Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Augenflimmern und müde, trockene Augen einstellen. Vor allem aber der Rücken leidet, wenn man berufsbedingt viel Zeit auf dem Stuhl verbringt. Betroffene sollten daher vorbeugen.

Menschen, die ihren Job weitgehend im Sitzen verbringen, sollten auf ausreichende Bewegung zwischendurch achten, um Rückenschmerzen zu vermeiden. 10.000 Schritte pro Tag sollte man mindestens machen. (Bild: Boggy/fotolia.com)
Menschen, die ihren Job weitgehend im Sitzen verbringen, sollten auf ausreichende Bewegung zwischendurch achten, um Rückenschmerzen zu vermeiden. 10.000 Schritte pro Tag sollte man mindestens machen. (Bild: Boggy/fotolia.com)

Rückenschmerzen durch Büroarbeit
Um Rückenleiden durch Büroarbeit möglichst zu vermeiden, sollte unter anderem auf eine gute Ergonomie am Arbeitsplatz geachtet werden. Besonders wichtig ist zudem ausreichende Bewegung im Büro.

Der Verein Aktion Gesunder Rücken (AGR) weist in einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa darauf hin, dass Büroangestellte darauf achten sollten, jeden Tag mindestens 10.000 Schritte zu machen.

Mindestens 10.000 Schritte pro Tag
Leider kommen viele nicht einmal auf die Hälfte. Durch die Bewegung beuge man Verspannungen im Rücken vor und sorge auf diese Weise dafür, dass die Bandscheiben elastisch bleiben. Zählen lassen sich die Schritte pro Tag beispielsweise mit einer Schrittzähler-App auf dem Smartphone.

Menschen, die mit solchen Programmen beginnen sind zunächst oft enttäuscht, wenn sie die Ergebnisse sehen. „Viele sind überrascht, wie wenig Schritte sie tatsächlich pro Tag machen“, erklärte der Arbeitsmediziner Christoph Oberlinner in einer älteren dpa-Meldung. Doch die Kontrolle per App könne ein Anreiz sein, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Auch Oberlinner, der im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin ist, spricht sich dafür aus, die Büroarbeit mit mindestens 10.000 Schritten täglich auszugleichen. (ad)