Hauptzutaten beim Babybrei wichtig

Fabian Peters

Eltern sollten besonders Augenmerk auf die Hauptzutaten im Babybrei richten

02.01.2013

Frühsten ab dem fünften Lebensmonat, spätestens mit Beginn des siebten Lebensmonats sollten Kinder laut Angaben des Netzwerks Gesund ins Leben allmählich an Beikost gewöhnt werden. Viele Eltern sind hierbei – insbesondere bei ihrem ersten Kind – nicht sicher, welcher Brei als Beikost geeignet ist und welche Zutaten enthalten sein sollten. Auch stellt sich die Frage, ob eher selbstgekochter Brei oder fertiger Babybrei aus dem Supermarkt den Ansprüchen des Kindes gerecht wird.

Den Angaben des Netzwerks Gesund ins Leben zufolge sollten Eltern bei der Auswahl der Beikost besonders auf die Hauptzutaten achten. Empfohlen wird ein „Brei-Fahrplan“, demnach mit Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei begonnen werden sollte, gefolgt von Milch-Getreide-Brei rund einen Monat später sowie Getreide-Obst-Brei noch einen weiteren Monat später. Beim Kauf von Fertig-Brei sollten Eltern darauf achten, dass die gewünschten Zutaten wie Gemüse, Kartoffeln oder Fleisch auf der Zutatenliste ganz vorne stehen und ansonsten möglichst wenig weitere Zutaten gelistet werden, erläuterte die Kinderärztin im Netzwerk Gesund ins Leben, Prof. Hildegard Przyrembel, gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“. Auf diese Weise treffen die Eltern die richtige Wahl, so Prof. Przyrembel weiter.

Pro Woche nur eine neue Zutat als Beikost
Bei selbstgekochtem Babybrei spielt die Auswahl der richtigen Zutaten ebenfalls eine besondere Rolle, doch auch hier ist laut Aussage der Expertin Gelassenheit angesagt. Zwar sollten „bei der Zubereitung von Babybrei die Mengenangaben im Verhältnis stimmen, die Zutaten müssen aber nicht immer Gramm genau abgewogen werden“, so Prof. Przyrembel. So variiere auch die tatsächlich gegessene Breimenge von Kind zu Kind. Den Angaben des Netzwerks Gesund in Leben zufolge, sollte die Einführung der Beikost keinesfalls überstürzt erfolgen. Die vom Bundesernährungsministerium geförderte Initiative empfiehlt anfangs wöchentlich lediglich eine neue Zutat anzubieten.

Zutaten des Babybreis können variieren
Die Eltern sollten beobachten, „wie Ihr Baby das neue Lebensmittel verträgt und wie es auf das Essen mit dem Löffel reagiert“, rät das Netzwerk auf seiner Internetseite. Verläuft alles beim Verzehr des Breis mit mehreren Zutaten normal, könne dem Baby anschließend alle drei oder vier Tage eine neue Variation zum Beispiel mit einer anderen Gemüseart angeboten werden. Grundsätzlich ist sowohl selbst zubereitete als auch gekaufte Beikost laut Aussage der Experten für die erforderliche Versorgung der Babys mit allen wichtigen Nährstoffen geeignet, unter Gesichtspunkten der Geschmacksentwicklung des Kindes empfehle sich jedoch zumindest gelegentlich ein selbstgekochter Babybrei. (fp)

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