Homann startet Rückruf wegen Kunststoffteilchen in Fertigsalaten

Fertigsalate haben sicherlich nicht den besten Ruf. Diese Produkte sind keine ernsthafte Alternative zu frischen Salat. Oft enthalten Fertigsalate viele Keime. Jetzt startete aber ein Hersteller von Fertigsalaten eine Rückrufaktion aus anderen Gründen. Der betroffene Salat enthält Kunststoffteilchen. (Bild: orinoco-art/fotolia.com)
Alexander Stindt
Kunststoffteilchen: Diese zehn Salate sind vom Rückruf betroffen
Fertiggerichte haben allgemein nicht den Ruf, dass sie besonders Gesund sind. Nun rief aber ein großer Hersteller von Fertiggerichten zehn seiner produzierten Salate zurück. Diese Salate werden unter verschiedenen Marken im Handel angeboten und enthalten anscheinend Kunststoffteilchen. Aus diesem Grund werden die Salate jetzt aus den Supermarktregalen entfernt. Kunden werden gebeten, gekaufte Salate zurückzugeben. In letzter Zeit gab es auch bei anderen Herstellern schon Fälle, in denen kleine Kunststoffteilchen in unsere Nahrung gelangten.

Der Lebensmittelhersteller Homann Feinkost GmbH hat jetzt einen Rückruf für zehn seiner Salate herausgegeben. Diese werden unter verschiedenen Marken angeboten und enthalten in Einzelfällen Kunststoffteilchen. Das Unternehmen gab auf seiner Homepage und in einer Pressemitteilung bekannt, dass Kunden diese Produkte auch ohne Kassenbon zurückgeben können. Selbstverständlich erhalten Betroffene ihr Geld zurück.

Fertigsalate haben sicherlich nicht den besten Ruf. Diese Produkte sind keine ernsthafte Alternative zu frischem Salat. Oft enthalten Fertigsalate viele Keime. Jetzt startete aber ein Hersteller von Fertigsalaten eine Rückrufaktion aus anderen Gründen. Der betroffene Salat enthält Kunststoffteilchen. (Bild: orinoco-art/fotolia.com)
Fertigsalate haben sicherlich nicht den besten Ruf. Diese Produkte sind keine ernsthafte Alternative zu frischen Salat. Oft enthalten Fertigsalate viele Keime. Jetzt startete aber ein Hersteller von Fertigsalaten eine Rückrufaktion aus anderen Gründen. Der betroffene Salat enthält Kunststoffteilchen. (Bild: orinoco-art/fotolia.com)

Umtausch der betroffenen Salate auch ohne Kassenbon möglich
„Aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes zieht das Unternehmen Homann Feinkost GmbH einige seiner Produkte vom Markt zurück“, so die offizielle Mitteilung. Diese sollen „in Einzelfällen Kunststoffteilchen enthalten“, sagen die Hersteller. Somit ist es notwendig, alle dieser Produkte vom Markt zu nehmen, um die Gesundheit der Käufer zu schützen. Sollten Sie verunreinigte Salate gekauft haben, können Sie diese auch ohne einen Kassenbon umtauschen und entweder einen neuen Salat oder Ihr Geld zurück erhalten.

Vom Rückruf betroffene Salate, die Sie keinesfalls essen sollten:
Betroffen von der Umtauschaktion sind folgende Salate, es ist allerdings zu beachten, dass einige der Salate unter einer anderen Marke als Homann vertrieben werden. Außerdem sollte das Mindesthaltbarkeitsdatum beachtet werden:

-Homann Klassischer Kartoffelsalat mit Gurke & Zwiebel (800g)
(Mindesthaltbarkeitsdatum 08.06.2016)
-Homann Feiner Pellkartoffelsalat mit Gurke & Ei (800g)
(Mindesthaltbarkeitsdatum 08.06.2016)
-Homann Feiner Nudelsalat mit Schinkenwurst & Ei (400g)
(Mindesthaltbarkeitsdatum 08.06.2016)
-Homann Feiner Nudelsalat mit Schinkenwurst & Ei (400g)
(Mindesthaltbarkeitsdatum 09.06.2016)
-Ofterdinger Pellkartoffelsalat mit Ei und Gurke (1000g)
(Mindesthaltbarkeitsdatum 07.06.2016)
-Ofterdinger Käsesalat (200g)
(Mindesthaltbarkeitsdatum 12.06.2016)
Fürstenkrone Käsesalat (200g)
(Mindesthaltbarkeitsdatum 10.06.2016)
-Fürstenkrone Budapester Salat (250g)
(Mindesthaltbarkeitsdatum 10.06.2016)
Prima Kost Budapester Salat (200g)
(Mindesthaltbarkeitsdatum 10.06.2016)
-Gut & Günstig Delikatess Heringssalat (250g)
(Mindesthaltbarkeitsdatum 10.06.2016)

Alle anderen Salate oder Produkte der Marken Homann, Ofterdinger, Fürstenkrone, Prima Kost und Gut & Günstig sind nicht betroffen. Sie enthalten keine Verunreinigungen durch Kunststoffteilchen und können gefahrlos konsumiert werden, sagt der Hersteller.

Auch andere Hersteller mussten schon Rückrufe wegen Kunststoffteilchen starten
Das Unternehmen erklärte in seiner Pressemitteilung zu dem geplanten Rückruf: „Im Sinne unseres kompromisslosen Qualitätsverständnisses und des vorsorglichen Verbraucherschutzes sahen wir uns zu dieser Maßnahme veranlasst, da in Einzelfällen ein Kunststoffteilchen in den aufgeführten Produkten gefunden wurde.“ Kunden sollten die betroffenen Homann-Salate vorsorglich nicht essen, so das Unternehmen“. Dieser Vorfall ist nicht der erste seiner Art. Schon zuvor gab es Rückrufe, weil Hersteller Kunststoffteilchen in ihren Produkten mitverarbeitet hatten. Im Februar dieses Jahres hatte bereits ein bekannter Lebensmittelhersteller von Süßigkeiten seine Schokoriegel aus dem gleich Grund in 55 Ländern zurückrufen lassen. (as)

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