Mundspülungen reinigen Zahnzwischenräume

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Mundspülungen reinigen Zahnzwischenräume

Dort wo die Zahnbürste nicht hinkommt, wirkt Zahnseide, eine Zahnzwischenraumbürste oder eine Mundspülung. Stiftung Warentest hat nun 18 Mundspüllösungen auf ihre Wirksamkeit getestet.

Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „test“. Von den getesteten Mundspülungen waren zwei für Kinder, zwei für sensible Zähne, ein Mundwasser sowie ein Arzneimittel.

Mit „gut“ oder sogar „sehr gut“ schnitten die Mundspüllösungen bei dem Thema Kariesvorbeugung ab. Hier sogar jede zweite. Hier schnitten Aldi (Nord) /Eurodent und die entsprechende Spülung von Aldi (Süd) /Friscodent am besten ab.

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Aber nicht alle Mundspüllösungen sollen vor Plaque, Zahnfleischentzündung und Karies schützen. Etwas gleich auf „gut“ beim Schutz vor Karies, aber ebenso vor Zahnfleischentzündung und Plaque schnitten die Mundspüllösungen Odol med3 Extreme, One Dop Only Zx3, Chlorhexamed, Sensodyne für schmerzempfindliche Zähne, Odol-med3 Junior und Meridol ab.

Die Stiftung Warentest gibt in ihrer Pressemitteilung an, dass „regelmäßiger Zahnarztbesuch und gründliches Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahncreme“ nicht ausreichen würden, um Zahnschäden vorzubeugen. Die Zahnzwischenräume würden nur unzureichend gepflegt.

In der Naturheilkunde beginnt das Thema Zahnpflege schon bei der Nahrungsaufnahme. Eine gesunde resistente Zahnsubstanz ist auch abhängig von einer nährstoffreichen Nahrung. Unsere Zähne sind Beißwerkzeuge und bei unserer heutigen meist weichgekochten Nahrung fehlen unseren Zähnen und dem Zahnfleisch die Reize durch feste Nahrung um weiter ihre Substanz und die Verwurzelung im Zahnfleisch zu behalten.

Andrea Thiem, Ärztin für Orthomolekulare Medizin aus Hannover, gibt noch weiter Punkte zu bedenken:
"Es wird vermutet, dass künstliche Stoffe in der Vielzahl der Zahn- und Mundreinigungsmittel einen negativen Einfluss auf die Mundflora haben können. In einzelnen Mitteln ist Aluminiumhydroxid als Konservierungsstoff. Aluminium ist nur sehr schwer aus dem Körper wieder auszuleiten. Es soll sich in unserem Organismus in den sogenannten Neurofibrillen ablagern und so unser Nervensystem beeinflussen können."

Sinnvoll ist es also demnach, auch seine Ernährung und die Inhaltsstoffe seiner Zahn- und Mundpflegemittel in die Überlegungen zur richtigen Wahl der effektivsten Methode in der Mund- und Zahnpflege mit einzubeziehen. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie, 28.01.2010)