Sommerbräune erhalten: Warm duschen

Heilpraxisnet

Warmduscher erhalten ihre Sommerbräune

23.08.2014

Das aktuelle Wetter in Deutschland bietet sich zwar nicht gerade dafür an sich bräunen zu lassen, doch diejenigen, die ihre Sommerbräune – eventuell aus dem Urlaub in südlichen Gefilden – möglichst lange erhalten wollen, sollten viel cremen. Auch auf heiße Bäder sollte verzichtet und nur lauwarm geduscht werden.


Gebräunte Haut eincremen
Diejenigen, die das Glück hatten, Sonne tanken zu können, sollten viel cremen, wenn sie ihre Sommerbräune möglichst lange erhalten wollen. Wie Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel in Frankfurt einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa zufolge erläuterte, schuppt trockene Haut leicht und folglich verschwindet die Bräune schneller wieder. „Spezielle After-Sun-Produkte eignen sich besonders dafür, die Feuchtigkeitsreserven wieder aufzufüllen“, sagte die Expertin.

Lieber lauwarm duschen
Sonnenfans sollten zudem auf heiße Bäder und Dampfbäder verzichten, denn dadurch stößt die Haut die oberste Hornschicht und damit die Bräune schneller ab. Huber empfiehlt: „Lieber mit rückfettenden Duschgelen oder -ölen lauwarm duschen.“ Sie meinte weiter: „Danach die Haut am besten nicht trockenrubbeln, sondern nur abtupfen.“ Folglich ist auch ein Peeling, das ja abgestorbene Hautzellen abrubbelt, keine gute Idee. Die Kosmetikexpertin erklärte: „Im Sommer sollte man daher auf besonders sanfte Reinigungsprodukte, am besten mit zusätzlich pflegenden Inhaltsstoffen, umsteigen.“

Bräune kann nicht ewig halten
Huber zufolge glätten diese „die Haut und sorgen so dafür, dass die Sommerbräune nicht plötzlich fleckig wird.“ Da Cremes gegen Hautalterung, die Vitamin A enthalten, die Hauterneuerung fördern, sollte im Sommer besser darauf verzichtet werden. „Doch was wir auch tun – die Hornschicht der Haut erneuert sich im Rhythmus von 28 Tagen, und natürliche Sommerbräune kann leider nicht ewig halten“, so Huber. „Selbstbräuner oder Bodylotions mit leicht selbstbräunendem Effekt können dann noch ein wenig Sommerbräune nachmogeln.“ Auch mit Bronzepuder, der fein über Gesicht, Hals und Schultern verteilt wird, schaffen Frauen einen leicht gebräunten Effekt.

Fett kann Entstehung von Pickeln begünstigen
Experten empfehlen zudem Feuchtigkeit statt Fett für die Sommerhaut. Dies nicht wegen der Bräune, sondern da Fett, gerade in Verbindung mit Sonnenlicht, die Entstehung von Pickeln begünstigen kann. „Eine mögliche Reaktion ist beispielsweise eine Mundrose (periorale Dermatitis)“, erklärte kürzlich die Hautärztin Dr. Cordula Ahnhudt in der „Apotheken Umschau“ (8/2014 A). Bei einer Mundrose, die sich durch spezifische Symptome auszeichnet, die nur im Gesicht auftreten, können Hautprobleme wie trockene, brennende oder spannende Haut auftreten. (ad)

Bild: Jörg Brinckheger / pixelio.de