Ventilator und Sprühflasche zur Körper Kühlung

Astrid Goldmayer

Bei Hitze können Ventilator und Sprühflasche den Körper erfrischen

02.08.2013

Wenn die Temperaturen im Sommer 30 Grad Celsius und mehr erreichen, wird jeder Schritt zur Belastung für den Körper. Ein Besuch im Freibad würde zwar Abkühlung bringen, jedoch kommt der Sprung ins kühle Nass für die meisten Berufstätigen erst nach Feierabend in Frage. Um sich tagsüber im Büro zu erfrischen, hilft eine Sprühflasche mit kaltem Wasser und ein Ventilator.

Wasser auf die Haut sprühen und vor den Ventilator setzen
Ein Eimer mit kaltem Wasser für die Füße, Eiswürfel im Getränk oder zwischendurch kaltes Wasser über die Handgelenke laufen lassen – diese Tipps gegen Sommerhitze kennt fast jeder. Meist bringen diese Maßnahmen aber nur eine kurzzeitige Erfrischung und praxistauglich sind sie vor allem im Büro auch nicht immer. „Das kann man mal machen, um die Körpertemperatur herunterzukühlen“, erklärte Hans-Michael Mühlenfeld vom Hausärzteverband Bremen gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“. „Noch besser finde ich es aber, sich einen Zerstäuber wie für Deo oder Parfüm zu nehmen, den mit Wasser zu füllen, das Wasser auf die Haut zu sprühen und sich dann vor einen Ventilator zu setzen.“ Dabei wirkt der gleiche Effekt wie beim Schwitzen: Durch die Verdunstung des Wassers, kühlt die Haut ab. Es entsteht die sogenannte Verdunstungskälte.

Die pralle Sonne sowie körperliche Aktivitäten sollten vor allem in der Mittagszeit gemieden werden, rät Mühlenfeld. Das gilt insbesondere für Menschen mit gesundheitlichen Problemen.

Hitze-Tipps für einen kühlen Körper
Das oberste Gebot bei Sommerhitze lautet „Viel trinken!“. Laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten Erwachsene mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen. Bei hohen Temperaturen dürfen es der DGE zufolge aber auch 3 Liter oder mehr sein. Am besten eignet sich stilles Wasser. Auch Saftschorlen in Maßen oder ungesüßte Tees stillen en Durst. Cola und Limonade sind aufgrund ihres des hohen Zuckergehaltes weniger geeignet.

Generell sollten die Getränke nicht eiskalt sein. Zudem ist es ratsam über den Tag verteilt immer wieder kleinere Trinkmengen zu sich zu nehmen statt einer großen Menge auf einmal. Auch das zu schnelle Trinken kalter Getränke kann zu Magenproblem führen.

Für die Mahlzeiten empfiehlt sich leichte Kost in kleinen Portionen. Die mediterrane Küche bietet dafür eine Vielzahl an lecken und bekömmlichen Speisen. Die Gerichte sollten weniger Fett und Eiweiß enthalten dafür aber mehr Kohlenhydrate, die bei Hitze besser verdaulich sind. (ag)

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Bild: segovax / pixelio.de