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„Truvada“ zum Schutz vor Aids wird künftig in der EU zugelassen

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
5. September 2016
in News
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Pille gegen HIV-Infektionen: „Truvada“ wird in EU zugelassen
Die wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen eine HIV-Infektion ist, sich beim Geschlechtsverkehr mit Kondomen zu schützen. Künftig spielen bei der Prävention auch Medikamente eine Rolle. „Truvada“, eine Pille, die in den USA schon seit Jahren auf dem Markt ist, wird in der EU zugelassen werden.

Beim Geschlechtsverkehr mit Kondomen schützen
Derzeit leben weltweit rund 37 Millionen Menschen mit dem Aids-Erreger HIV. Nach Expertenangaben infizieren sich gegenwärtig jährlich etwa 2,1 Millionen neu. Rund 1,1 Millionen Menschen starben im vergangenen Jahr an den Folgen von Aids. Die Vereinten Nationen haben sich vor einigen Monaten auf einen ehrgeizigen Plan geeinigt, wonach die globale Aids-Epidemie bis 2030 beendet sein soll.

Die wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen eine HIV-Infektion ist, sich beim Geschlechtsverkehr mit Kondomen zu schützen. Auch Medikamente können helfen. Unter anderem „Truvada“, ein Mittel, dass bald in der EU zugelassen wird.

Menschen mit hohem HIV-Risiko
Menschen mit einem hohem Risiko für HIV-Infektionen können sich in Zukunft auch hierzulande mit dem Medikament „Truvada“ schützen. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa habe die EU-Kommission das Mittel unter Auflagen in der Europäischen Union zur Prophylaxe zugelassen.

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte die Zulassung von „Truvada“ als Prophylaxe-Medikament für Menschen mit hohem Infektionsrisiko Ende Juli empfohlen. Sie sollen sich aber auch weiter mit Kondomen schützen. Laut der Behörde könnte durch die tägliche Einnahme von „Truvada“ das Risiko einer HIV-Infektion gesenkt werden.

In den USA ist das Medikament schon seit 2012 zugelassen. Untersuchungen bestätigten die Wirkung. So zeigte eine Studie, die in der Fachzeitschrift „Clinical Infectious Diseases“ veröffentlicht wurde, dass nicht einer der 657 Probanden, die das Präparat seit mindestens zwei Jahren nahmen, an Aids erkrankte.

Medikament zur Prophylaxe
Laut einem Sprecher der EU-Kommission gebe es „Truvada“ nur auf Rezept. Es ist noch nicht klar, wann das Medikament als Prophylaxe in Deutschland erhältlich sein wird. Den Angaben zufolge muss der Hersteller noch Schulungsunterlagen bereitstellen, bevor Ärzte die Prophylaxe verordnen dürfen. Das Mittel wird auch hierzulande schon länger zur Behandlung HIV-Infizierter eingesetzt.

Nach Angaben der Deutschen Aids-Gesellschaft kommt als Anwender der Prophylaxe eine kleine Gruppe mit hohem Risiko infrage: Männer und Transgender, die auch ungeschützten Sex mit häufig wechselnden Männern haben sowie Partner unbehandelter HIV-Infizierter.

Monatliche Kosten von 800 Euro
Eine Monatspackung kostet in Deutschland rund 800 Euro. Nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes werden die Kosten für die Prävention nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Holger Wicht, Sprecher der Deutschen Aids-Hilfe (DAH), hofft, dass so schnell wie möglich eine Lösung der Kostenfrage gefunden wird. Nur dann könne es Menschen mit hohem HIV-Risiko schnell zugänglich gemacht werden. „Sonst werden sich nur sehr wenige das Mittel auch leisten können“, so Wicht.

Medikament wirkt bei Männern und Frauen unterschiedlich
DAH-Geschäftsführerin Silke Klumb erklärte vor kurzem in einer Mitteilung: „Wir fordern den Hersteller Gilead auf, dazu mit einer Preissenkung beizutragen.“ Vom Produzenten gebe es allerdings bisher keine Signale, wonach eine Preissenkung für die Prophylaxe denkbar wäre.

In Südafrika wird das Medikament an Prostituierte abgegeben. In Deutschland ist eine solche Maßnahme laut Aids-Hilfe derzeit noch nicht sinnvoll. „Unter anderem wirkt „Truvada“ bei Männern anders als bei Frauen. Zur Schutzwirkung bei Frauen liegen noch nicht ausreichend Daten vor“, erläuterte Wicht. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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