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Rückruf für Bratwürste wegen Listerien

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
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11. Dezember 2021
in News
Vier Bratwürste liegen auf einem Grillrost.
Die Fleischerei Beier aus Greiz ruft verschiedene Bratwürste zurück, weil in den Produkten Listerien nachgewiesen wurden. (Bild: karepa/stock.adobe.com)
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Rückruf: Bratwürste mit Bakterien verunreinigt

Die Fleischerei Beier aus Greiz in Thüringen hat einen Rückruf für Bratwürste gestartet. Der Grund für die Maßnahme: In den Würsten wurden Listerien festgestellt. Diese Bakterien können die Gesundheit gefährden.

Die Fleischerei Beier aus dem thüringischen Greiz ruft die Produkte „Bratwurst mit Knoblauch, geräuchert“ und „Bratwurst mit Kümmel“ zurück. Laut dem Unternehmen wurden in den Bratwürsten gesundheitsgefährdende Listerien festgestellt.

Ware vor Ort verkauft

Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf seinem Portal „lebensmittelwarnung.de“ berichtet, sind von dem Rückruf der Fleischerei Beier folgende Produkte betroffen:

Bratwurst mit Knoblauch, geräuchert und Bratwurst mit Kümmel
Verpackungseinheit: lose
Produktionsdatum: 22.11.2021
Verkaufszeitraum 25.11. – 29.11.2021

Der Grund für den Rückruf: Die Feststellung von Listeria monocytogenes. Den Angaben zufolge wurden insgesamt 15 Kilogramm Wurst hergestellt. Der Verkauf der Ware erfolgte vor Ort in der Fleischerei in Greiz.

Infektion kann für manche Personen gefährlich werden

Bei gesunden Erwachsenen verläuft eine Infektion mit Listerien (die sogenannte Listeriose) in den meisten Fällen unauffällig oder nimmt einen harmlosen Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen wie zum Beispiel Fieber und Muskelschmerzen oder Erbrechen und Durchfall, erklärt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Webseite.

Allerdings können diese Bakterien, vor allem bei Risikogruppen wie Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem, zu schweren, manchmal tödlich verlaufenden Formen der Listeriose führen.

Für Schwangere stellen Listerien ein besonderes Risiko dar, weil es bei dem ungeborenen Kind durch eine Infektion zu Totgeburt, Frühgeburt und Neugeborenenlisteriose beziehungsweise zu Hirn- und Hirnhautentzündung sowie Sepsis (Blutvergiftung) kommen kann. Diese Krankheitsformen verlaufen laut den Fachleuten in etwa 30 Prozent der Fälle tödlich.(ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alfred Domke
Quellen:
  • Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Listerien in Lebensmitteln, (Abruf: 11.12.2021), Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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