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Darmentzündungen durch Zahnpasta – Darmflora entscheidend

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
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11. Januar 2022
in News
Die Verwendung bestimmter Zahnpasta kann zu Darmentzündungen führen. (Bild: Markus Mainka/stock.adobe.com)
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Zahnpasta mit Triclosan kann Darmentzündungen verursachen

Triclosan ist ein antimikrobieller Wirkstoff, der nicht nur in Zahnpasta, sondern auch in vielen anderen Produkten enthalten ist. Laut einer neuen Studie kann der Wirkstoff durch Interaktion mit dem Darmmikrobiom (Darmflora) zu einer Darmentzündung führen.

In einer aktuellen Studie unter Beteiligung von Fachleuten der University of North Carolina at Chapel Hill wurde an Mäusen untersucht, über welchen Mechanismus Triclosan eine Darmentzündung auslösen kann. Bestimmte Darmbakterien scheinen demnach eine wesentliche Rolle zu spielen. Die entsprechenden Studienergebnisse wurden in dem englischsprachigen Fachblatt „Nature Communications“ publiziert.

Worin ist Triclosan enthalten?

Triclosan entfaltet eine Wirkung gegen Bakterien, Pilze und viele Viren und wird relativ häufig in Kosmetikartikeln eingesetzt, aber auch in Reinigungsmitteln, Waschmitteln und in Zahnpasta. Frühere Forschung hatte bereits die Toxizität von Triclosan aufgezeigt und die neue Studie zeigt nun, welche Rolle die Darmflora hierbei spielt, erläutern die Fachleute.

Auftretende Schäden lassen sich verhindern

Das internationale Forschungsteam identifizierte in der aktuellen Untersuchung die Bakterien und spezifischen Enzyme, welche die schädlichen Auswirkungen von Triclosan auslösen. Und die Ergebnisse der Untersuchungen an Mäusen legen nahe, dass diese bakteriellen Enzyme durchaus daran gehindert werden könnten, Darmschäden zu verursachen.

Die Fachleute zeigten in ihrer Untersuchung, dass bestimmte mikrobielle Enzyme im Darm, insbesondere mikrobielle Beta-Glucuronidase (GUS)-Proteine, mit Triclosan in Verbindung stehen. Diese Enzyme veranlassen Triclosan dazu, dem Darm zu schaden.

Ansatz gegen entzündliche Darmerkrankungen

„Durch die Identifizierung der schuldigen Bakterien könnten neue Ansätze für die Diagnose, Vorbeugung und Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen entwickelt werden”, erläutert Studienautor Professor Matthew Redinbo von der University of North Carolina at Chapel Hill in einer Pressemitteilung.

So können Schäden am Darm verhindert werden

Das Team verwendete in der aktuellen Studie zudem einen auf das Mikrobiom ausgerichteten Inhibitor, um die Verarbeitung von Triclosan im Darm zu blockieren. Durch die Blockierung dieses Prozesses konnten bei den Mäusen die Schädigungen des Dickdarms und die Symptome einer Kolitis (entzündliche Darmerkrankung) verhindert werden. Die Untersuchung liefert hiermit auch neue Anhaltspunkte für die Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Zudem muss nach Ansicht der Forschenden die Sicherheit von Triclosan und verwandten Verbindungen angesichts ihres Potenzials für Darmschäden neu bewertet werden. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alexander Stindt
Quellen:
  • Jianan Zhang, Morgan E. Walker, Katherine Z. Sanidad, Hongna Zhang, Yanshan Liang, et al.: Microbial enzymes induce colitis by reactivating triclosan in the mouse gastrointestinal tract; in: Nature Communications (veröffentlicht 10.01.2022), Nature Communications
  • University of North Carolina at Chapel Hill: Study reveals how triclosan, likely found in toothpaste, is triggered to harm the gut (veröffentlicht 10.01.2022), University of North Carolina at Chapel Hill

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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