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Kurkuma-Wirkstoff hilft gegen chronische Darmentzündungen

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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27. April 2026
in News
Kurkumawurzel, Kurkumakapseln und Kurkumapulver
Das in Kurkuma enthaltene Curkumin kann auch über seinen Einfluss auf bestimmte Immunzellen zur Linderung chronischer Darmentzündungen beitragen. (Bild: jintana/stock.adobe.com)
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Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kann Curcumin, eine pflanzliche Verbindung aus Kurkuma, zur Linderung der Symptome beitragen. Dabei basiert die Wirkung offenbar auch auf einer Beeinflussung bestimmter Zellen des Immunsystems.

Forschende der Shanxi Medical University (China) haben in einer aktuellen Studie die Wirkung von Curcumin bei Colitis ulcerosa untersucht und insbesondere den Einfluss auf die sogenannten Makrophagen eingehender analysiert. Die vielversprechenden Ergebnisse sind in dem Fachmagazin „Phytotherapy Research“ veröffentlicht.

Kurzübersicht der wichtigsten Inhalte

  • Das Curcumin aus Kurkuma kann bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa zur Linderung der Symptome beitragen.
  • Die Wirkung basiert unter andere auf der Beeinflussung des Immunsystems und insbesondere der Makrophagen, die eine zentrale Rolle bei Entzündungsprozessen spielen.
  • Curcumin fördert die Umwandlung von Makrophagen in entzündungshemmende Subtypen und zeigt insgesamt vielversprechendes Potenzial für die Prävention und Therapie chronischer Darmentzündungen.

Chronische Darmentzündungen betreffen Millionen

Weltweit leiden Millionen Menschen an chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, die durch einen schubweisen Verlauf mit wiederholten Remissionen und Rückfällen gekennzeichnet sind. Typische Symptome bilden vor allem Durchfall (gegebenenfalls mit Blut im Stuhl) und krampfartige Bauchschmerzen.

Zwar lässt sich mit verschiedenen Medikamenten durchaus eine Linderung der Symptome erreichen, doch drohen bei längerfristiger Anwendung von Arzneimitteln wie Kortison oder Immunsuppressiva erhebliche Nebenwirkungen. Pflanzliche Wirkstoffe, die einen Beitrag zu Therapie leisten können, sind daher dringend gesucht.

Kann Curcumin helfen?

Hier hat sich das in Kurkuma enthalten Curcumin in früheren Studien bereits als vielversprechender Wirkstoff zu Linderung von Colitis ulcerosa gezeigt, allerdings blieben die zugrundeliegenden Wirkmechanismen weitgehend unklar.

In der neuen Forschungsarbeit überprüfte das Team nun an Mäusen die Auswirkungen von Curcumin auf die Symptome der chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten und untersuchte, welche Rolle der Einfluss der pflanzlichen Verbindung auf die Makrophagen spielt.

„Makrophagen zeigen unter verschiedenen Einflüssen dynamische Veränderungen ihres funktionellen Phänotyps. Sie setzen entweder entzündungshemmende oder entzündungsfördernde Zytokine frei und spielen eine zentrale Rolle in der Pathogenese der Colitis ulcerosa“, erläutern die Forschenden.

Entzündungshemmende Makrophagen-Sybtypen

In den Untersuchungen habe sich gezeigt, dass Curcumin Colitis ulcerosa lindern kann, indem es die Produktion des Proteins GDNF (Glial Cell Line-derived neurotrophic Factor) und die Polarisation von Makrophagen in entzündungshemmende Subtypen erhöht.

Denn laut den Forschenden reguliert GDNF die Makrophagenpolarisation über eine Interaktion mit der Proteinkinase CK2, so dass Curcumin auf diesem Weg eine verstärkte Freisetzung entzündungshemmender Subtypen der Makrophagen fördert.

Die Studie leistet insgesamt einen wesentlichen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Wirkmechanismen von Curcumin bei Colitis ulcerosa und eröffnet neue Ansätze für die Prävention und Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmkrankheit, so das Fazit des Forschungsteams. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Huixia Zhang, Mengge Ren, Qi An, Ziling Liu, Chenyang Li, Yuchen Bai, Dongxing Shi, Ying Wang, Fubin Qiu, Shangyun Lu: Curcumin Induces Macrophages Polarization to Alleviate Ulcerative Colitis by Regulating Macrophage Nuclear Morphology via Affecting the Interaction Between Enteric Glial Cells Glial-Derived Neurotrophic Factor and Casein Kinase 2; in: Phytotherapy Research (veröffentlicht 17.04.2026), onlinelibrary.wiley.com
  • Narges Sadeghi, Anahita Mansoori, Aliakbar Shayesteh, Seyed Jalal Hashemi: The effect of curcumin supplementation on clinical outcomes and inflammatory markers in patients with ulcerative colitis; in: Phytotherapy Research (veröffentlicht 04.12.2019), onlinelibrary.wiley.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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