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Ein Smoothie oder Direktsaft pro Tag stärkt die Psyche

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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29. Mai 2026
in News
Verschiedene Fruchtsäfte mit den jeweiligen ganzen Früchten werden auf einer Holzoberfläche präsentiert.
Das psychische Wohlbefinden kann durch den täglichen Verzehr eines Direktsafts oder Smoothies signifikant profitieren. (Bild: pilipphoto/stock.adobe.com)
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Der Konsum von einem Smoothie oder Direktsaft täglich kann das psychische Wohlbefinden signifikant verbessern. Selbst wenn bereits fünf Portionen Obst oder Gemüse pro Tag verzehrt werden, lassen sich durch einen zusätzlichen Smoothie oder Direktsaft weitere Vorteile erwarten.

Forschende der Newcastle University (Großbritannien) haben in einer aktuellen Studie untersucht, wie die Empfehlung von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag – sowohl mit als auch ohne einen zusätzlichen Direktsaft oder Smoothie – das psychische Wohlbefinden beeinflusst. Die Ergebnisse sind in dem „British Journal Of Nutrition“ veröffentlicht.

Obst & Gemüse stärken die Gesundheit

Dass eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse nicht nur der körperlichen Gesundheit, sondern auch der psychischen Gesundheit zugutekommt, ist durch verschiedene frühere Studien bereits eindeutig belegt.

Beispielsweise berichteten Forschende der University of Texas at Austin in dem „American Journal of Medicine“, dass Obst und Gemüse als erster Ansatz zur Behandlung von Bluthochdruck hilfreich seien und eine in dem Fachmagazin „Scientific Reports“ veröffentlichte Studie belegt, dass Obst und Gemüse depressive Symptome lindern.

Wie hilfreich sind Smoothies & Direksaft?

Ob Smoothies und Direktsäfte einen zusätzlichen Beitrag zu Verbesserung des psychischen Wohlbefindens leisten können, überprüften die Forschenden nun an 42 Personen, die in drei Gruppen mit je 14 Teilnehmenden aufgeteilt wurden.

Eine Gruppe behielt ihre Ernährungsgewohnheiten bei. Die zweite Gruppe erhielt Unterstützung dabei, ihren Obst- und Gemüsekonsum auf fünf Portionen pro Tag zu steigern, und die dritte Gruppe erhielt zusätzlich zu den fünf Portionen Obst und Gemüse einen Smoothie oder einen Direktsaft täglich.

Die Auswirkungen der Ernährungsumstellung auf die das psychische Wohlbefinden der Teilnehmenden wurden auf Basis validierter Fragebögen zu Angststörungen und Depressionen ermittelt.

Signifikant besseres psychisches Wohlbefinden

Nach vier Wochen erzielten Teilnehmende, die neben ganzen Früchten auch Fruchtsäfte oder Smoothies konsumierten, bei den Indikatoren für Depressionen signifikant niedrigere Werte als die Kontrollgruppe, berichtet das Team.

Sowohl in der Gruppe mit fünf Portionen Obst und Gemüse, als auch in der Gruppe mit zusätzlichem Smoothie- oder Direktsaftkonsum zeigte sich laut den Forschenden zudem eine Erhöhung der Ballaststoffaufnahme um geschätzte acht bis zehn Gramm pro Tag. Hiervon kann wiederum die Gesundheit auf zahlreichen Ebenen profitieren.

„Wir haben festgestellt, dass einfache, kosteneffiziente Lösungen – wie das tägliche Trinken eines kleinen Glases 100%igen Fruchtsafts oder eines Smoothies – (…) potenziell positive Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden haben“, betont die Studienautorin Dr. Courtney Neal.

Bei den Teilnehmenden, die Fruchtsäfte und Smoothies konsumierten, zeigten sich nach dem vierwöchigen Untersuchungszeitraum zudem keine negativen Auswirkungen auf die Stoffwechselgesundheit, trotz ihres hohen Zuckergehalts, ergänzen die Forschenden.

Weitere Untersuchungen angebracht

„Die Feststellung, dass bei Fruchtsaftkonsumenten niedrigere Depressionswerte gemessen wurden, ist vielversprechend und verdient eine weitere Untersuchung – insbesondere bei Personen, deren psychisches Wohlbefinden beeinträchtigt ist“, resümiert der Studienautor Dr. Oliver Shannon,

Denn einfache Ernährungsumstellungen wie ein tägliches Glas Direktsaft oder Smoothie könnten einen signifikanten Beitrag zur Förderung des psychischen Wohlbefindens leisten. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Courtney Neal, Georg Lietz, Kirsten Brandt, Anthony W. Watson, Oliver M Shannon: Including fruit juice and smoothies within 5-a-day fruit and vegetable intake recommendations: A randomised controlled trial investigating impact on levels of intake, mood, and markers of health; in: British Journal Of Nutrition (veröffentlicht 26.05.2026), cambridge.org
  • Newcastle University: Daily glass of 100% fruit juice could help support mental wellbeing (veröffentlicht 26.05.2026), eurekalert.org
  • Anbupalam Thalamuthu, Victoria M. Flood, Vibeke S. Catts, Kaare Christensen, Marianne Nygaard, et al.: Longitudinal associations between fruit and vegetable intakes and depressive symptoms in middle-aged and older adults from four international twin cohorts; in: Scientific Reports (veröffentlicht 29.11.2024), nature.com
  • Nimrit Goraya, Nicolaos E. Madias, Jan Simoni, Maninder Kahlon, Nazan Aksan, et al.: Kidney and Cardiovascular Protection Using Dietary Acid Reduction in Primary Hypertension: A Five-Year, Interventional, Randomized, Control Trial; in: American Journal of Medicine (veröffentlicht 05.08.2024), amjmed.com
  • Anbupalam Thalamuthu, Victoria M. Flood, Vibeke S. Catts, Kaare Christensen, Marianne Nygaard, et al.: Longitudinal associations between fruit and vegetable intakes and depressive symptoms in middle-aged and older adults from four international twin cohorts; in: Scientific Reports (veröffentlicht 29.11.2024), nature.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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