Magen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Der menschliche Magen sitzt leicht links von der Körpermitte im oberen Bereich des Bauches. Die genau Form sowie Größe ist von Person zu Person unterschiedlich und auch abhängig vom momentanen Füllungsverhältnis. Im Durchschnitt ist das Verdauungsorgan etwa 20 bis 30 Zentimeter lang und hat ein Fassungsvermögen von rund 1,5 Litern.

Die Magenwand besteht aus kräftigen Muskelschichten, die eine ständige Durchmischung des Magenbreis und einen Weitertransport des Breis in den Dünndarm ermöglichen. Die Innenwand des Magens ist mit einer dicken Schleimhaut bedeckt, die zahlreiche Drüsen enthält. Das Drüsensystem des Magens produziert Salzsäure und das Enzym Pepsin. Diese Mischung bildet den Magensaft, der einen pH-Wert zwischen zwei und drei hat. Die Schleimschicht im Magen verhindert, dass sich das Organ selbst verdaut.

Zu den Hauptaufgaben des Magen zählen die Speicherung von Essen, die Abtötung von Krankheitserregern sowie die portionsweise Übergabe des Nahrungsbreis an den Darm. Außerdem übernimmt das Enzym Pepsin einen Teil der Verdauung, indem es im Magen Proteine abbaut. Ohne den Magen wäre es uns nicht möglich, größere Nahrungsmengen aufzunehmen und schrittweise zu verarbeiten. Leicht verdauliche Kost wie beispielsweise Obst verbleibt etwa ein bis zwei Stunden im Magen. Fettreiches Essen wie Fleisch kann bis zu acht Stunden im Magen bleiben. (vb)

Magen

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(Bild 1: PIC4U/fotolia.com)