Auf natürlichem Weg entstanden: 58-jährige Frau bringt gesundes Baby zur Welt

„Wunder von Leverkusen“: 58-Jährige bringt ihr erstes Kind zur Welt

In Leverkusen hat eine 58-jährige Frau ein Kind zur Welt gebracht. Sowohl die Mutter als auch der Junge sind wohlauf. Laut Klinikangaben ist die Frau auf natürlichem Wege schwanger geworden.


Mutter und Kind geht es gut

Zwar steigt das Durchschnittsalter bei Müttern immer weiter an, doch was aus Leverkusen berichtet wird, ist doch sehr ungewöhnlich. Dort hat eine 58-jährige Frau am Freitag einen gesunden Sohn zur Welt gebracht. „Der Junge wurde mit einem Gewicht von 3.360 Gramm und einer Größe von 53 Zentimetern geboren. Mutter und Kind sind wohlauf, erholen sich aktuell auf unserer Wöchnerinnen-Station“, schreibt das Klinikum Leverkusen in einer Mitteilung, die die Überschrift „Das Wunder von Leverkusen“ trägt.

Wie das Klinikum Leverkusen berichtet, hat eine 58-Jährige Frau in der Klinik ein Baby zur Welt gebracht. Den Angaben zufolge sei sie auf natürlichem Wege schwanger geworden. (Bild: StefanieB./fotolia.com)

Erstmals Eltern geworden

„Das Besondere ist, dass die Mutter berichtet, im Alter von 58 Jahre auf natürlichem Wege schwanger geworden zu sein. Viele Frauen haben in diesem Alter längst die Wechseljahre durchlebt“, heißt es dort weiter.

Laut Medienberichten soll der Vater des Kindes 72 Jahre alt sein. Den Angaben zufolge seien die beiden zum ersten Mal Eltern geworden.

Im fortgeschrittenen Alter lassen sich Frauen oft künstlich befruchten, wenn sie ein Kind bekommen wollen.

So auch eine 65-jährige Berlinerin, die vor rund drei Jahren Vierlinge gebar, die sich gut entwickelt haben.

Gesundheitliche Risiken

Gesundheitsexperten weisen immer wieder auf die Gefahren hin, die bei Schwangerschaften von älteren Frauen drohen. So steige beispielsweise die Wahrscheinlichkeit von Schwangerschaftsdiabetes.

Statistisch gesehen steigt mit dem Alter der Mutter auch das Risiko von Fehlbildungen und Chromosomenstörungen. Besonders deutlich wird dies bei der Chromosomenstörung Trisomie 21.

Zudem nehme das Risiko für Früh- und Fehlgeburten zu. (ad)