Achtung – Nicht verzehren! Hersteller ruft Tomatensoße wegen Glassplittern zurück

Ein Teller Pasta mit Soße, Basilikum und Parmesan

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Rückruf gestartet: Tomatensoße könnte Glassplitter enthalten

Die Mediterraneo Feinkost GmbH & Co. KG hat einen Rückruf für das Produkt „San Vicario Tomatensugo della Mamma“ in der 330 ml Flasche gestartet. Laut dem Unternehmen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in der Tomatensoße Glassplitter befinden.


Glassplitter in Tomatensugo möglich

Die Mediterraneo Feinkost GmbH & Co. KG aus dem hessischen Bad Homburg ruft das Produkt „San Vicario Tomatensugo della Mamma“ in der 330ml-Flasche mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 29.04.2022 und der Los-Kennzeichnung: Charge: B43.19; EAN-Code: 4260000813994 zurück. „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Einzelfall Glassplitter im Produkt befinden“, heißt es in einem Kundenaushang, den das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seinem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlicht hat.

Ein Teller Pasta mit Soße, Basilikum und Parmesan
Die Mediterraneo Feinkost GmbH & Co. KG ruft das Produkt „San Vicario Tomatensugo della Mamma“ zurück. In der Tomatensoße könnten sich Glassplitter befinden. (Bild: karepa/fotolia.com)

Betroffene Ware sollte nicht verzehrt werden

Das MHD und die Chargennummer sind auf dem Kronkorken der Flasche zu finden.

„Verbraucher, die einen der aufgeführten Artikel mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum gekauft haben, sollten das Produkt aus Vorsichtsgründen nicht verzehren, sondern in ihrer Einkaufsstätte zurückgeben“, schreibt das Unternehmen.

Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Glassplitter können zu schweren Verletzungen führen

Lebensmittel, die Glassplitter oder Glasscherben enthalten könnten, sollten grundsätzlich nicht mehr konsumiert werden.

Deren Verzehr kann zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum oder auch zu inneren Verletzungen mit schweren Blutungen führen.

In der Lebensmittelproduktion kann es aufgrund von Fehlern in den Herstellungsprozessen immer wieder zu Verunreinigungen oder Fremdkörpern kommen.

“In Deutschland werden im Schnitt etwa drei Lebensmittel pro Woche zurückgerufen”, schreibt die Verbraucherschutzorganisation foodwatch auf ihrer Webseite. (ad)

Autor:
Alfred Domke
Quellen:
  • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Kundenaushang der Mediterraneo Feinkost GmbH & Co. KG, (Abruf: 31.07.2019), lebensmittelwarnung.de
  • foodwatch: Wie laufen eigentlich Lebensmittelrückrufe ab?, (Abruf: 31.07.2019), foodwatch